1. NRW
  2. Städte
  3. Rhein-Kreis
  4. Sport im Rhein-Kreis

Korschenbroich: Neues Programm fürs Jazzcafé

Korschenbroich : Neues Programm fürs Jazzcafé

Die Jazzcafé-Reihe im Liedberger Sandbauernhof ist zum festen Bestandteil des Korschenbroicher Kulturkalenders geworden. Organisator Leonard Gincberg hat jetzt das Programm für das kommende Jahr vorgestellt.

Zum 15. Mal veranstaltet Leonard Gincberg die Reihe mit Unterstützung des Kulturamtes der Stadt Korschenbroich. Das Programm ist ein bunter Mix aus verschiedenen Stilrichtungen und Instrumentierungen: Vom Latin Jazz bis hin zu Dixieland, vom Klavier über Saxophon bis zum Gesang – von allem ist etwas dabei.

"In diesem Jahr lag der Schwerpunkt auf jungen Sängerinnen – das war der rote Faden", erklärt Gincberg. Eine Veranstaltung steht noch auf dem Programm: Am 12. Dezember geben "Esra Dalfidan's Fidan" das letzte Konzert der aktuellen Jazzcafé-Reihe. "Das neue Programm bietet dagegen einfach ein breites Spektrum, so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist", so Gincberg.

Hochklassig sind die Konzerte allemal. Denn Gincberg ist es auch bei der mittlerweile 15. Auflage seiner Veranstaltungsreihe wieder gelungen, einige namhafte deutsche Jazzgrößen zu gewinnen. Den Auftakt machen am 13. Januar 2012 das Trio Spendel, Rademacher, Gincberg. Christoph Spendel, einer der führenden Jazzpianisten Deutschlands, wird zum ersten Mal zu Gast in Liedberg sein – ebenso wie die meisten übrigen Ensembles, die Gincberg für 2012 verpflichtet hat.

Rund 500 bis 800 Anhänger hat das Jazzcafé mittlerweile, so schätzt Gincberg. Deren Geschmack gilt es zu treffen. Auf Freejazz haben die Organisatoren deshalb trotz des breiten stilistischen Spektrums beispielsweise verzichtet. Für derart spezielle Musik fehle einfach das Publikum in Korschenbroich, weiß Gincberg. Am 9. März 2012 geht es mit Gitarrenklängen weiter: Das Michael-Sagmeister-Trio kommt nach Liedberg, gefolgt vom Anne Hartkamp-Quartett am 4. Mai. "Anne Hartkamp ist eine tolle Sängerin und Improvisatorin, die sehr facettenreich singt", verspricht Gincberg. Er selbst wird am 29. Juni erneut zu hören sein mit seinem Ensemble "Leonard Gincberg & Friends". Die Band hat sich auf Latin Jazz spezialisiert.

Im September folgt die "Atlanta Jazzband" mit ihrer eigenen Form von Dixieland. "Atlanta spielt ihre eigenen Arrangements. Das ist kein Dixieland, wie man es sich normalerweise so vorstellt", erklärt Gincberg. Das letzte Konzert bestreitet die junge Sopransaxophonistin Nicole Jo. Sie ist eine der aufstrebenden Künstlerinnen in der deutschen Jazzszene und beschließt die Reihe am 7. Dezember.

(NGZ)