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Neuer Kader des 1. FC Grevenbroich-Süd breiter aufgestellt

Vor dem Fußballstart: 1. FC Grevenbroich-Süd : Neuer Kader ist breiter aufgestellt

Die Südstädter versuchen, den Abgang von Topstürmer Murat Köktürk zu kompensieren. Trainer Jürgen Latajka bleibt aber zuversichtlich und traut seinem Team eine vordere Platzierung zu.

Der 1. FC Grevenbroich-Süd steht in der neuen Spielzeit vor einer schweren Aufgabe. Der Klub muss erstmals seit Jahren ohne seinen Topstürmer Murat Köktürk auskommen. Ihn gilt es, in dieser Saison zu ersetzen.

Für den 1. FC Grevenbroich-Süd dürfte es ein Schock gewesen sein, als klar war, dass Köktürk zum Stadtrivalen TuS Grevenbroich wechselt. Der Angreifer ist ein absoluter Torgarant. Regelmäßig zählte er zu den Top-Torschützen in der Kreisliga A, erzielte in der Saison 2018/2019 unglaubliche 39 Treffer in 27 Spielen. Neben Murat ist auch sein jüngerer Bruder Berkay Köktürk gegangen, er kickt jetzt in der Bezirksliga beim BV Wevelinghoven. Damit ist dem 1. FC Grevenbroich-Süd mit einem Mal die komplette Sturmreihe weggebrochen. Diese Offensivpower gilt es jetzt zu ersetzen. „Wir werden das auf mehrere Schultern verteilen“, meint Trainer Jürgen Latajka. Es soll keine One-Man-Show mehr geben beim 1. FC Grevenbroich-Süd. In Ensar Krasniqi konnte Süd immerhin einen neuen Knipser verpflichten. Er konnte Latajka in der Vorbereitung schon überzeugen. „Das ist eine richtige Granate“, findet der Übungsleiter. Neben Krasniqi kamen Victor Jovceski (TuS Grevenbroich), Timo Dornuf (DJK Hoisten), Chrissovalantis Kasinakis (reaktiviert) und Marco Müller (reaktiviert). „Das sind absolute Verstärkungen, sie haben sich toll integriert“, so Latajka.

  • Murat Köktürk (r.) ist vom 1.
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Die Vorbereitung lief alles andere als nach Plan. Nach ordentlichem Beginn entwickelte sich der weitere Verlauf negativ. Im Pokal flog Süd gegen Norf raus, gegen Uedesheim handelte man sich eine 0:8-Klatsche ein und dann fehlte auch noch ein Gegner zur Saisoneröffnung. „Es ist in den letzten Wochen echt mies gelaufen“, resümiert Latajka. Trotzdem schaut der Süd-Coach positiv in die Zukunft. Es herrsche eine super Stimmung im Team, das Mannschaftsgefüge passe. Darauf wolle er aufbauen, so Latajka. Zudem sieht er den Kader in der Gesamtstärke breiter aufgestellt. Seine Zielsetzung bleibt trotz der schmerzhaften Abgänge der Köktürk-Brüder optimistisch. „Platz drei bis sechs ist realistisch, alles darüber ist Bonus“, lautet die Einschätzung von Latajka. Zum Auftakt ist Grevenbroich-Süd am Sonntag zu Gast bei den Sportfreunden Vorst.