Handball in Dormagen Neue Wege des TSV bei Vermarktung

Dormagen · Der Profi-Handball in Dormagen arbeitet mit der frisch gegründeten Agentur Scope Connect zusammen. Die wurde mit zwei anderen Vereinen auf den Weg gebracht.

Die Geschäftsführer (v.l.) Jörg Föste, Bjarne Steinhaus und Marc Willemsen bei der Vorstellung von Scope Connect.

Die Geschäftsführer (v.l.) Jörg Föste, Bjarne Steinhaus und Marc Willemsen bei der Vorstellung von Scope Connect.

Foto: Dirk Freund

Als im Herbst des vergangenen Jahres die Finanzkrise der Dormagener Profihandballer zutage trat, zeichnete sich schnell ab, dass eine enge Zusammenarbeit mit dem Erstligisten Bergischer HC ein Teil der Lösung sein könnte. Schon früh wurde laut über das große Potenzial einer gemeinsamen Vermarktung nachgedacht. Nach der Rettung der TSV Bayer Dormagen Handball GmbH und der offiziellen Verkündung der Kooperation zwischen TSV und BHC im Dezember folgte nun der nächste Schritt in diese Richtung. Zusammen mit einem weiteren Verein, dem Oberligisten HSG Siebengebirge, haben sie die Gründung der Vermarktungsagentur Scope Connect unterstützt.

Dass die Wahl auf die HSG Siebengebirge gefallen ist, kann nicht wirklich überraschen. Denn zur Führungsmannschaft von Scope Connect gehört Bjarne Steinhaus, der seit 1. Januar in Dormagen Björn Barthel als Geschäftsführer unterstützt. Und vor seinem Engagement am Höhenberg war der ältere Bruder von U21-Weltmeister Sören Steinhaus eben bei der HSG als hauptamtlicher Geschäftsführer durch innovative Ansätze aufgefallen. Neben Steinhaus sind bei Scope Connect Marc Willemsen als sein Nachfolger bei der HSG Siebengebirge und Jörg Föste (Geschäftsführer Bergischer HC und Vizepräsident des Deutschen Handballbundes) die Hauptansprechpartner. Die neu gegründete Agentur will die Expertise und die einzelnen Netzwerke der drei beteiligten Vereine mit großer Handballtradition nutzen. Die Engagements für die Vermarktung sollen gebündelt werden, so dass sich Skaleneffekte und Synergien für die Agentur, die einzelnen Vereine sowie deren bestehenden und künftigen Geschäftspartnern ergeben. Das Ziel dieser neuen Allianz im Handballsport ist es, den bestehenden und neuen Partnern der Vereine mittels gesteigerter Reichweiten und neuer, innovativer Konzepte gezielt individuelle Mehrwerte für ihre Unternehmen zu bieten und gemeinsam weiter zu wachsen.

Björn Barthel erklärt, was er sich für den TSV Bayer von Scope Connect erhofft: „Unsere Vision ist es, durch die Zusammenarbeit der drei Vereine in einem gemeinsamen Vermarktungskonzept Mehrwerte für uns in Dormagen zu generieren und mit Unternehmen in der Rhein-Ruhr Region in einer beidseitig gewinnbringenden Partnerschaft zu kooperieren.“ Kollege Bjarne Steinhaus hebt hervor: „Wir sehen in Scope Connect die Chance, die lokale Verbindung der drei Vereine zu stärken und durch die gemeinsame Vermarktung das Rhein-Ruhr-Gebiet strategisch zu erschließen. Diese vermarktungstechnische Initiative soll langfristig dabei helfen, die individuell gesetzten Ziele der Vereine und der Partner zu erreichen und Erfolge zu steigern.“

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