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Sprechstunden in eigener Regie: Netzwerker beraten nun selbst

Sprechstunden in eigener Regie : Netzwerker beraten nun selbst

Seit gestern hält das Seniorennetzwerk der Gemeinde seine Sprechstunden in eigener Regie ab.

Jüchen (S.M.) Schon als die Gemeinde und der Caritasverband vor gut einem Jahr das Seniorennetzwerk ins Leben riefen, gehörte es zu den erklärten Zielen, das Projekt zum Selbstläufer mit möglichst großer Eigeninitiative der Beteiligten zu machen. Konnten sich die Initiatoren schon bisher keineswegs über mangelnde Resonanz bei den über 55 Jahre alten Jüchenern beklagen, wurde gestern ein weiterer "Etappensieg" gefeiert.

Konkret: Die Sprechstunden des Seniorennetzwerks in dessen eigenem Büro in Haus Katz hält nun nicht mehr Heinz Schneider von der Caritas ab, vielmehr übernehmen die Netzwerker nun selbst die Regie. Gemeinsam mit dem Ersten Beigeordneten Michael Jansen und Caritas-Direktor Norbert Kallen eröffneten sie die erste Sprechstunde mit einem kleinen Sektfrühstück.

Jeden Mittwoch von 10 bis 12 Uhr informieren jetzt die Netzwerker über ihre Projekte und weisen auf bevorstehende Veranstaltungen hin. Hubert und Marianne Gerigk, Heinz-Josef Esser, Helma Hahnen und Dr. Jürgen Meister werden wechselweise die Sprechstunde abhalten.

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"Sie haben eine bessere Perspektive als die Profis", begründet Heinz Schneider, der das Netzwerk aufgebaut hat, den schon von Beginn an geplanten und nun vollzogenen Schritt. Inzwischen haben sich 16 Netzwerk-Gruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten gebildet, wobei alle eine rege Tätigkeit entfalten. Deren Kern bleibt die Ideen-Werkstatt, die am 13. August ab 18 Uhr wieder im Bedburdycker Martinus-Treff startet und so etwas wie die "Kreativabteilung" des Netzwerks ist.

Am Donnerstag geht die Fahrradgruppe an den Start, die um 14 Uhr an der Bedburdycker Bürgerhalle zu "Touren in die nähere Umgebung" aufbrechen wird, wie ihr Sprecher Alfred Heuing sagt. Die Radtouren stehen im 14-tägigen Wechsel mit den Exkursionen der Wandergruppe auf dem Programm. Heute werden die Radler in Richtung Grevenbroich unterwegs sein. Anmeldungen und Teilnehmergebühren gibt es ebenso wenig wie bei der Wandergruppe. Die marschiert nächsten Mittwoch ab 9 Uhr gleichfalls von der Bürgerhalle aus los, wobei "keine anstrengenden Touren unternommen werden. Wir vergleichen uns nicht mit dem Eifelverein", verweist Christa Quellmann auf das auch ungeübten Wanderern zumutbare Pensum.

(RP)