Natalie Bastian wechselt von den TG Neuss Tigers zurück nach Luxemburg

Basketball : Natalie Bastian spielt in Luxemburg

Vor Play-off-Beginn wechselt die Profi-Basketballerin aus Neuss zu den Musel Pikes.

Am Wochenende beginnen in der 2. Basketball-Bundesliga der Frauen die Play-offs um den Aufstieg ins Oberhaus. Gerade weil die Saison für die TG Neuss Tigers mit fünf Siegen in Folge überaus erfolgreich zu Ende gegangen war, schmerzt es Jana Heinrich, Franzi Worthmann, Dara Taylor & Co. ganz besonders, dass sie den Sprung unter die besten vier Teams zum ersten Mal seit 2015 verpasst haben.

Im Norden geht der Hauptrundenmeister GiroLive-Panthers Osnabrück am Sonntag als klarer Favorit ins erste Halbfinalspiel gegen die BG 89 AVIDES Hurricanes, die auf Rang vier nur zwei Siege mehr auf ihrem Konto hatte als die Neusserinnen. Wie stark die Truppe von OSC-Coach Mario Zurkowski, der mit seinen Schützlingen im Vorjahr überraschend an Wolfenbüttel  gescheitert war, aktuell ist, bewies sie im Top 4 um den DBBL-Pokal: Die Panthers zogen nach dem beeindruckenden 80:50-Erfolg im Halbfinale über den Erstligisten USC Freiburg als erster Zweitligist ins Endspiel ein und unterlagen dort dem turmhohen Favoriten Herner TC nur mit 63:79 (37:34-Führung zur Halbzeitpause). Zur Erinnerung: Die Tigers hatten Osnabrück in der Liga vor Weihnachten die erste Saisonniederlage zugefügt.

Im zweiten Halbfinale treffen am Sonntag im Schulzentrum Herkenrath (15.30 Uhr) die SG Bergische Löwen (2.) und GISA LIONS SV Halle (3.) aufeinander. Im Süden stehen die in dieser Saison noch ungeschlagenen BasCats des USC Heidelberg (mit Co-Trainer Chris Baum aus Grevenbroich) nach zwei klaren Siegen über den TSV Speyer-Schifferstadt bereits in den Finalspielen und bekommen es dort ab Sonntag mit Bamberg zu tun (2:1-Sieger im Halbfinale über TS Jahn München).

Derweil ist Natalie Bastian nach ihrem Dienstende bei den TG Neuss Tigers zu den Musel Pikes ins Großherzogtum Luxemburg zurückgekehrt. Für den in der Gemeinde Stadtbredimus beheimateten Erstligisten war die US-Amerikanerin bereits in der Saison 2017/18  aufgelaufen und hatte dabei in 26 Spielen 19,3 Punkte im Schnitt aufgelegt. In Neuss konnte die von Coach Antoine Braibant ursprünglich als Aufbauspielerin geholte Schützin die Erwartungen mit 14,7 Punkten und 1,6 Assists dagegen nicht erfüllen.

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