Handball : Nachwuchs des TSV steht im Finale

Mit dem deutlichen 34:27-Erfolg (Halbzeit 14:13) über den ASV Senden sicherte sich die in der Regionalliga West spielende A-Jugend (U19) des TSV Bayer Dormagen vorzeitig das Ticket für das Halbfinale um die Westdeutsche Handball-Meisterschaft.

In Bedrängnis waren die Gastgeber nur in der ersten Hälfte geraten, als sie unter anderem zwei Siebenmeter verwarfen und in der Abwehr fahrig wirkten. Das sollte nach dem Seitenwechsel bedeutend besser werden. "In der zweiten Hälfte haben wir uns gefangen und sehr souverän agiert", lobte Trainer Pascal Mahé, der nun auch in den beiden noch ausstehenden Punktspielen beim TV Ohligs am 27. März und daheim gegen die HSG Handball Lemgo am 3. April volle Konzentration fordert. "Und danach beginnt die Saison noch mal ganz neu – wir haben noch sehr viel Arbeit vor uns."

Die B-Jugend (U17) des TSV steht nach dem relativ lockeren 49:19-Sieg (21:10) im Halbfinale gegen den TV Birkesdorf im Endspiel um die Mittelrheinmeisterschaft. Dort tritt sie am Wochenende in der ersten von zwei Partien zunächst beim VfL Gummersbach an. Gegen den TV Birkesdorf – dem Bayer-Nachwuchs bereits vor Wochenfrist im letzten Match der regulären Saison mit 26:40 unterlegen – erfüllte das Team genau die Vorgaben von Trainer Jörg Bohrmann: "Ich bin sehr zufrieden, dass die Jungs konzentriert und seriös an die Sache herangegangen sind – ohne Faxen und sonstige Spielereien." In Gummersbach erwartet er nun einen Kontrahenten auf Augenhöhe.

Ebenfalls das Finale erreicht haben die C-Jugendlichen des TSV Bayer Dormagen (U15) nach ihrem 29:20-Sieg (10:9) beim Stolberger SV. Dabei hatten die Hausherren den besseren Start erwischt und lagen schnell mit 7:4 in Front. Erst in der zweiten Hälfte stabilisierten sich die Schützlinge von Trainer Björn Barthel, der nun im Angriff vermehrt auf zwei Kreisläufer setzte. Die Folge: Dormagen zog von 12:9 vorentscheidend auf 26:16 davon. Entsprechend zufrieden äußerte sich der Coach: "Die Entwicklung, die die Jungs in den vergangenen Monaten gemacht haben, beeindruckt mich. Am Anfang der Saison hätte ich jeden, der vom Finale gesprochen hätte, einfach nur ausgelacht." Gegen die HSG Refrath/Hand hat der Titelverteidiger am Wochenende zunächst Heimrecht.

(NGZ)