Nach der Feier wartet viel Arbeit

Jetzt sind die Dormagener Handballer da, wo sie nach eigenem Selbstverständnis hingehören: in der Zweiten Liga. Über den Makel, nur deshalb aufgestiegen zu sein, weil andere nicht aufsteigen wollten, spricht spätestens dann keiner mehr, wenn es ihnen gelingt, sich in der neuen Umgebung zu behaupten - so, wie es der letztjährige Vizemeister Eintracht Hagen vorgemacht hat. Der hat fünf Spieltage vor Saisonende den Klassenerhalt bereits sicher.

Das zu kopieren wird schwer genug, nicht nur, weil es in der kommenden Spielzeit fünf Absteiger gibt. Ohne weitere Verstärkungen über die drei bereits feststehenden Neuzugänge hinaus ist das kaum möglich. Doch die kosten Geld, das anderswo von Mäzenen aufgebracht hat. Wer wirklich Spitzenhandball im Linksrheinischen möchte, darf davor nicht die Augen verschließen. So oder so: Nach der Aufstiegsfeier wartet viel Arbeit.

volker.koch@ngz-online.de

(NGZ)
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