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Motocross: Stefan Ekerold vom MSC Grevenbroich fährt aufs Podium

Motocross : Stefan Ekerold fährt aufs Podium

Der Pilot des MSC Grevenbroich holt sein bestes Ergebnis in der Masterserie.

(sit) Stefan Ekerold kann auch großes Kino. Mit Platz drei im ersten Rennen zur ADAC Masters Serie im brandenburgischen Dreetz holte der Pilot des MSV Grevenbroich sein  bislang bestes Ergebnis auf diesem Niveau und hängte dabei sogar aktuelle WM-Fahrer ab. Nur Max Nagl, Mannschafsweltmeister 2012, und der Franzose Jordi Tixier, Weltmeister 2014, musste er  den Vortritt lassen.

„Die Mastersserie ist vom sportlichen Level mit einer Europameisterschaft gleichzusetzen“, führte der beim MSC für die Öffentlichkeitsarbeit zuständige Günter Becker einordnend aus. Kein Wunder, dass Ekerold ganz aus dem Häuschen war: „Ich bin total hapyy! Ich war schon mit einem guten Gefühl angereist. Die Strecke ist sandig und anspruchsvoll wie bei uns in Grevenbroich – und sie liegt mir.“ Sein Vereinskollege Gianluca Ecca kam auf Platz 16 der Tageswertung und resümierte danach: „Mit den Plätzen 12, 15 und 19 bin ich eigentlich ganz zufrieden. Nach meiner Verletzung habe ich doch noch Rückstand, der sich in so einem starken Fahrerfeld natürlich bemerkbar macht.“

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Lukas Platt, dritter Fahrer des MSC in Brandenburg, haderte dagegen mit seinem 21. Rang: „Ich bin nicht zufrieden. Die Quali mit Platz fünf war noch super, dann aber bin ich im ersten Lauf mit einem technischen Defekt ausgefallen. Im zweiten Lauf bin ich gestürzt, wobei ich den Endschalldämpfer verlor und zehn Plätze nach hinten strafversetzt wurde, weil mein Motorrad nun zu laut war. Im dritten Lauf wurde ich in einen Startcrash verwickelt und verlor viele Plätze.“ Paul Ullrich fuhr nach einem Sturz im Qualifying unter Schmerzen weiter und verpasste die Punkteränge knapp. Sein Fazit: „Schade, ich hatte mir so viel vorgenommen. Aber ich konnte drei konstante Läufe absolvieren. Nun kuriere ich mich erst mal aus.“