In Neu-Otzenrath entsteht altengerechte Einrichtung: Mitsprache der Senioren beim betreuten Wohnen

In Neu-Otzenrath entsteht altengerechte Einrichtung : Mitsprache der Senioren beim betreuten Wohnen

Baubeginn in Neu-Otzenrath: Wo in den nächsten Wochen die Bagger anrollen, sollen in gut 15 Monaten Senioren alten- und behindertengerechte Wohnungen beziehen können. Insgesamt 18 Einheiten sollen an der Hofstraße/Ecke Kirchhofweg, in unmittelbarer Nähe zur evangelischen und der katholischen Kirche entstehen. Bauherr ist die evangelische Kirchengemeinde Otzenrath-Hochneukirch mit ihrer Gesellschaft "Evangelische Seniorenwohnungen Otzenrath mbH". In Neu-Otzenrath werden bald weitere Bagger anrollen: In gut 15 Monaten sollen 18 alten- und behindertengerechte Wohnungen an der Hofstraße übergeben werden.

Baubeginn in Neu-Otzenrath: Wo in den nächsten Wochen die Bagger anrollen, sollen in gut 15 Monaten Senioren alten- und behindertengerechte Wohnungen beziehen können. Insgesamt 18 Einheiten sollen an der Hofstraße/Ecke Kirchhofweg, in unmittelbarer Nähe zur evangelischen und der katholischen Kirche entstehen. Bauherr ist die evangelische Kirchengemeinde Otzenrath-Hochneukirch mit ihrer Gesellschaft "Evangelische Seniorenwohnungen Otzenrath mbH". In Neu-Otzenrath werden bald weitere Bagger anrollen: In gut 15 Monaten sollen 18 alten- und behindertengerechte Wohnungen an der Hofstraße übergeben werden.

Verhandlungen über Jahre hinweg waren dem Beginn des Bauprojekts voran gegangen. Deswegen ist die Freude bei Heinz-Günter Schmitz, dem Pfarrer der Kirchengemeinde Otzenrath-Hochneukirch umso größer, dass es nun endlich losgehen kann. Sein Dank gilt besonders dem Kreis Neuss, der durch seine Fürsprache bei der Wohnungsbauförderungsanstalt des Landes NRW einen Kredit für das Vorhaben erwirkt hatte. "In erster Linie sollen die nun entstehenden Wohnungen den Umsiedlern bereit gestellt werden", erklärt der Pfarrer. In unmittelbarer Nähe zum zukünftigen Marktplatz finden die Senioren dann alles vor, was alten- und behindertengerechte Wohnung bieten müssen: "Die Wohnungen haben keine Schwellen, die Türen sind verbreitert angelegt, so dass auch Rollstuhlfahrer sich mühelos darin bewegen können", so Schmitz.

"Auch die sanitären Räume sind so angelegt, dass sie mit einem Rollstuhl bequem genutzt werden können." Außerdem wird es als Treffpunkt einen Gemeinschaftsraum geben und ein Büro für eine Sozialarbeiterin. "Sie wird die Betreuung der Bewohner übernehmen, aber aus Kostengründen nicht rund um die Uhr." Sollte es in der betreuungsfreien Zeit zu Zwischenfällen kommen, sind alle Wohnungen mit einem Hausnotrufsystem ausgestattet. "Es ist also für alles gesorgt, auch wenn die Betreuerin nicht vor Ort sein kann", versichert der Pfarrer. Finanziert wird das Bauprojekt zum einen durch eigene Mittel der gemeinnützigen Gesellschaft "Evangelische Seniorenwohnungen Otzenrath", zum anderen durch öffentliche Mittel und Landeszuschüsse. Interessenten für die neuen Altenwohnungen gibt es genug.

"Wir haben sogar schon eine Warteliste, bevor es überhaupt richtig losgegangen ist", meint Heinz-Günter Schmitz. Vorverträge seien natürlich noch nicht geschlossen, aber die geplanten Wohnungen seien im Grunde schon belegt. Für den Pfarrer ist die positive Resonanz das sicherste Zeichen dafür, dass das Projekt mehr als notwendig ist, am alten Ort hat es ein solches Seniorenangebot nicht gegeben. "Mit diesem Bau entsteht das erste öffentliche Gebäude am Umsiedlungsstandort, alles andere, was bisher gebaut wurde, sind Eigentumswohnungen."

Im Vorfeld seien die Senioren des Ortes in die Planungen des Architekten Norbert Bollesen und der Gesellschaft mit einbezogen worden. "Das war uns wichtig, denn diese Menschen sollen ja später in den Wohnungen leben und sich wohlfühlen. Also sollen sie sich auch vorher dazu äußern können", erklärt der Pfarrer. In den nächsten Wochen soll mit den Ausschachtungen begonnen werden. "Aber da sollte Petrus mitspielen, denn dafür muss es trocken sein." pi

(NGZ)
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