Rudern : Mit Olympiaboot ins nächste Rennen

Zwei Achter, die zuletzt noch bei den Olympischen Spielen in London im Einsatz waren, sollen den Bundesliga-Teams der Rheinsprinter aus Neuss und Düsseldorf und des Neusser Rudervereins zum Ligaverbleib verhelfen.

Auf der olympischen Regattastrecke in Eton für den kanadischen Ruderverband im Einsatz, deren Frauen damit sogar die Silbermedaille gewannen, trafen die beiden Boote aus der Bootswerft Hudson am vergangenen Wochenende in Neuss ein. Dort wurden sie von den Frauen der "Rheinsprinter" und den NRV-Männern gleich getestet: "Gemeinsam in zwei gleichwertigen Achtern im Neusser Hafen zu trainieren, das hatten wir uns schon lange vorgenommen", sagt Pressesprecherin Dorothea Redmann, die selbst im Neuss-Düsseldorfer Achter sitzt. Unter Anleitung ihres gemeinsamen Trainers Christian Stoffels und der beiden Steuerleute Johannes Buitenhuis und Sven Breidenbach "motivierten sich beide Teams durch gemeinsame Starts, kleine Rennen und Techniktraining und waren am Ende begeistert vom perfekten Bootsmaterial und der gemeinsamen Trainingsarbeit", weiß Dorothea Redmann zu berichten.

Nun sollen die neuen Boote auch an den noch ausstehenden drei Renntagen der Ersten (Frauen) und Zweiten Bundesliga zum Einsatz kommen. Der nächste steht am Samstag zwischen 9.30 Uhr und 17.30 Uhr auf der Regattastrecke in Duisburg-Wedau auf dem Programm, ist somit für die Neusser Teams eine Art "Heimspiel". Die Rheinsprinter treffen dabei in ihrem ersten Zeitlauf um 9.40 Uhr als Tabellenneunter auf den Achter aus Dresden (8.), den DRC Hannover (13.) und Tabellenschlusslicht Elbe-Ruhr-Rakete (15.). Die NRV-Männer, zur Zeit auf dem zwölften und damit vorletzten Platz der Zweiten Liga, bekommen es um 10.05 Uhr mit ihren Tabelennachbarn aus Kassel (11.) und dem Rhein-Ruhr-Achter (9.) zu tun. Weiter geht es am 8. September auf dem Stadtsee in Münster, bevor am 22. September auf der Hamburger Binnenalster das große Finale folgt. Das Ziel der beiden Neusser Teams ist klar: auf der anschließenden "After-Row-Party" den Ligaverbleib feiern. Volker Koch

(NGZ)