Vereine planten bunten Umzug durch Otzenrath: "Mer Jecke trecke" mit Kamelle und Konfetti

Vereine planten bunten Umzug durch Otzenrath : "Mer Jecke trecke" mit Kamelle und Konfetti

"Mer Jecke trecke" -unter diesem Motto zogen jetzt die Narren durch die Straßen von Otzenrath. Sie ließen sich selbst von dem schlechten Wetter nicht beirren und warfen fröhlich Konfetti und Kamelle. Dabei öffnete der Himmel kurz vor dem Startschuss zum traditionellen Karnevalszug seine Schleusen. Ein heftiger Regenguss trieb die sich gerade formierenden Jecken wieder in die Häuser und ins Trockene.

"Mer Jecke trecke" -unter diesem Motto zogen jetzt die Narren durch die Straßen von Otzenrath. Sie ließen sich selbst von dem schlechten Wetter nicht beirren und warfen fröhlich Konfetti und Kamelle. Dabei öffnete der Himmel kurz vor dem Startschuss zum traditionellen Karnevalszug seine Schleusen. Ein heftiger Regenguss trieb die sich gerade formierenden Jecken wieder in die Häuser und ins Trockene.

Doch die Otzenrather nahmen es mit Humor. "Das passiert schon Mal", meinte eine Jeckin fröhlich. "Solange wir nicht durch die Ortschaft schwimmen müssen." Dazu kam es dann aber doch nicht. Pünktlich zum Startschuss um 15.33 Uhr eine Regenpause, und die Aktiven konnten trockenen Fußes durch den Ort ziehen. Der erste Schreck über den ungewünschten Regenguss war schnell vergessen. Ausgelassen, fröhlich und in bester Narren-Laune zogen die einzelnen Gruppen los. Bei den Kostümen waren der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Allen voran die Tierwelt des "Otzenrather Zoos": Elefanten, Löwen, Tiger, Bären und Kühe tanzten durch die Straßen.

Daneben Ritter, die "Haushalts-Weiber" und Clowns - klein, aber fein, so präsentierte sich der Otzenrather Karnevalsumzug. Auch die zahlreichen Narren am Straßenrand störten sich nicht an den vom Regen durchweichten Bonbons und Schokolade. Sie waren mit Regenschirmen und Jacken gut gegen das unfreundliche Wetter gerüstet. Klein wie Groß stürzte sich begeistert auf die süßen Leckereien. "Wir hätten besser Regenschirme anstatt Kamelle verteilen sollen", meinte eine Närrin lachend, als nach der Hälfte des Weges wieder erste Regentropfen fielen.

Doch die Otzenrather schunkelten munter zu den bekannten Jecken-Liedern. Das Motto von der Gruppe "De Böllerköpp" sorgte bei den Zuschauern am Straßenrand für Begeisterung: "Me fiere bess dat de Arzt kütt". Einige nahmen den Vorschlag der "Götter in Weiß" an und feierten nach dem Zug noch bis in den späten Abend weiter. "Karneval ist ja schließlich nur ein Mal im Jahr", sagten die Otzenrather. "Das müssen wir ausnutzen. Nach dem Umzug wird zu Hause weiter gefeiert." Ros

(NGZ)
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