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Tischtennis: Meister macht's im Schnelldurchgang

Tischtennis : Meister macht's im Schnelldurchgang

Nur 90 Minuten benötigt die DJK Holzbüttgen zum 9:0-Sieg im Lokalduell der Tischtennis-Oberliga gegen Grevenbroich.

Die DJK Holzbüttgen behält in der Tischtennis-Oberliga auch nach dem 17. Spieltag ihre "weiße Weste". Im zweiten Lokalduell der Saison hatten die Kaarster wie im Hinspiel keinerlei Probleme mit dem TTC BW Grevenbroich. Lediglich 90 Minuten benötigte der Primus, um sich gegen die Schloss-Städter mit 9:0 zu behaupten. Dabei gab der Tabellenführer insgesamt nur drei Sätze ab.

"Das Ergebnis geht auch in der Höhe völlig in Ordnung", waren sich die beiden Kapitäne Joachim Beumers auf Holzbüttgener Seite und Janos Pigerl für Grevenbroich einig. "Das ist schon echt erstaunlich, wie dominierend wir durch diese Saison marschiert sind. Vier oder fünf Spiele in der Oberliga zu Null zu gewinnen, ist nicht unbedingt normal", fügte Beumers hinzu. "Nur drei Sätze im Lokalderby zu holen, das ist natürlich bitter", sagte Pigerl bei der Verabschiedung.

Im Hinspiel holten die Blau-Weißen zumindest im Doppel einen Ehrenpunkt. Auch davon waren sie dieses Mal weit entfernt. Yang Li und Joachim Beumers gegen Marius Stralek/Christoph Karas und Thomas Schettki/Alexander Daun gegen René Holz/Janos Pigerl blieben ohne Satzverlust. Jan Medina und Stefan Vollmert benötigten gegen Michael Spytek und Marcel Krämer vier Sätze. Wie im Hinspiel mussten die Grevenbroicher auf ihren Spitzenspieler Daniel Porten verzichten, der beruflich mit der Bundeswehr unterwegs war. So musste erneut Janos Pigerl für die Blau-Weißen im oberen Paarkreuz ran. Gegen den chinesischen Spitzenspieler Yang Li gewann er einen Satz, war insgesamt aber chancenlos. Einen glatten 3:0-Erfolg feierte Thomas Schettki gegen "Geburtstagskind" René Holz. Die meiste Mühe hatte Joachim Beumers im Duell der Linkshänder gegen Christoph Karas. Beim 1:1-Zwischenstand gewann er aber den dritten Durchgang knapp mit 12:10, um anschließend den fünften Durchgang deutlich mit 11:4 für sich zu entscheiden. Danach gaben Jan Medina gegen Marius Stralek, Stefan Vollmert gegen Marcel Krämer und Alexander Daun gegen Michael Spytek keinen Satz mehr ab.

"Jetzt fehlt uns noch ein Sieg, um diese tolle Saison mit der weißen Weste zu krönen – und dann konzentrieren wir uns voll auf die Relegation", so Beumers. Die Grevenbroicher gehen fest davon aus, im kommenden Jahr eine Klasse tiefer, in der Verbandsliga, zu starten. "Wir wollen uns aber noch vernünftig aus der Oberliga verabschieden und im letzten Spiel gegen Uerdingen noch einmal alles geben", verspricht Pigerl.

(NGZ)