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Sechs katholische werden zu Gemeinschaftsgrundschulen: Mehrheit für Schul-Umwandlung

Sechs katholische werden zu Gemeinschaftsgrundschulen : Mehrheit für Schul-Umwandlung

Von Mareike Roszinsky Die Abstimmungen über die Umwandlung der Katholischen Grundschulen im Korschenbroicher Stadtgebiet sind abgeschlossen - mit großer Beteiligung und einem eindeutigen Ergebnis. An den sechs Grundschulen sprachen sich jeweils mehr als zwei Drittel dafür aus. Idyllische Stille an der - noch - Katholischen Grundschule in Liedberg: Gestern wurden die Schüler in die wohlverdienten Osterferien entlassen. Bald wird ihre Schule offiziell eine Gemeinschaftsgrundschule sein. Die Abstimmung war erfolgreich. NGZ-Foto: L. Berns

Von Mareike Roszinsky Die Abstimmungen über die Umwandlung der Katholischen Grundschulen im Korschenbroicher Stadtgebiet sind abgeschlossen - mit großer Beteiligung und einem eindeutigen Ergebnis. An den sechs Grundschulen sprachen sich jeweils mehr als zwei Drittel dafür aus. Idyllische Stille an der - noch - Katholischen Grundschule in Liedberg: Gestern wurden die Schüler in die wohlverdienten Osterferien entlassen. Bald wird ihre Schule offiziell eine Gemeinschaftsgrundschule sein. Die Abstimmung war erfolgreich. NGZ-Foto: L. Berns

Die Abstimmung brachte ein eindeutiges Ergebnis: Die sechs Katholischen Grundschulen im Korschenbroicher Stadtgebiet werden zu Gemeinschaftsgrundschulen. Gestern veröffentlichte das städtische Schulverwaltungsamt die offiziellen Zahlen zur Abstimmung. Danach sprachen sich an allen Schulen jeweils mehr als zwei Drittel der Abstimmungsberechtigten für die Umwandlung aus. "Das Ergebnis ist so, wie wir uns es erhofft haben", freute sich Beate Schlangen, stellvertretende Leiterin der St. Maternus Grundschule Am Hallenbad in Kleinenbroich, Freitag gegenüber der NGZ. Stolze 165 von 182 möglichen Abstimmungsberechtigten gaben ihre Stimme ab, 160 davon stimmten für die Umwandlung. Damit wurde die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit von 121 Stimmen deutlich überschritten. "Insgesamt haben also weit über 90 Prozent dafür gestimmt", zieht Schlangen Resümee. "Das ist ein Erfolg auf der ganzen Linie." Sie spricht dem Engagement der Schulpflegschaft einen großen Anteil daran zu.

"Die Schulpflegschaft hat sich sehr stark gemacht und zum Beispiel mehrere Info-Veranstaltungen organisiert." Damit habe sie in hohem Maße zu dem positiven Ergebnis beigetragen, stellte Beate Schlangen fest. Bürgermeister Heinz Josef Dick nahm ebenfalls erfreut Stellung: "Ich begrüße die hohe Beteiligung der Eltern am Umwandlungsverfahren und die klaren Ergebnisse." Damit könnten alle sechs Grundschulen im neuen Schuljahr, wenn auch unter neuem Namen als Gemeinschaftsgrundschulen, ihre Arbeit in bewährter Weise fortsetzen, so der Verwaltungschef. Auch an den weiteren Schulen - den Katholischen Grundschulen in Pesch, Liedberg und Herrenhof, St. Dionysius Kleinenbroich sowie St. Andreas Korschenbroich, wurden ausnahmslos die notwendigen Zwei-Drittel-Mehrheiten erreicht. In Pesch beteiligten sich 87 von 94 möglichen Berechtigten an der Abstimmung, wobei sich 85 dafür aussprachen. Lediglich zwei Gegenstimmen waren zu verzeichnen. Damit wurde die "Schallmauer" von 62 notwendigen Stimmen deutlich durchbrochen. Ähnlich sieht es in Liedberg aus, wo nach der Abstimmung 73 (bei 78 abgegebenen) Stimmen dafür gezählt wurden.

Auch an der größten Grundschule im Korschenbroicher Stadtgebiet, St. Andreas, wurde die erforderliche Mehrheit von 258 Stimmen deutlich überschritten. Dort befürworten 343 von insgesamt 349 Abstimmungsberechtigten die Umwandlung in eine Gemeinschaftsgrundschule. Ebenso positive Zahlen zeigt der Abstimmungsbericht des städtischen Schulverwaltungsamtes bei der Beteiligung. An allen sechs Schulen ließen nur Einzelne die Gelegenheit aus, die Zukunft der Schulen mit zu bestimmen. So verzichteten an der St. Maternus Grundschule in Kleinenbroich nur 17 Abstimmungsberechtigte darauf, ihr Kreuzchen zu machen, in Liedberg waren es sogar nur fünf, in Pesch sieben. Schon für das so genannte Einleitungsverfahren waren mehr Anträge im Schulverwaltungsamt eingegangen als notwendig.

(NGZ)