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Jüchen: Matthias und Beate: Vorfreude aufs Fest

Jüchen : Matthias und Beate: Vorfreude aufs Fest

Am kommenden Wochenende zeigt sich Aldenhoven von seiner schönsten Seite: Zum Schützenfest werden Vorgärten hergerichtet, bunte Wimpelketten gespannt, Fahnen gehisst.

Ein Paar wird sich besonders auf den Höhepunkt des Schützenjahres freuen: Matthias (61) und Beate Olbertz, das Kronprinzenpaar. Matthias Olbertz wird am morgigen Samstagabend mit den Insignien der königlichen Würde ausgezeichnet: Präsident Detlef Schippschak, zugleich sein Zugkamerad im Jägerzug Heideröslein", wird ihm das Königssilber umlegen.

Für das Aldenhovener Regiment bedeutet dies: Es muss auf seinen Oberstadjutanten verzichten, der die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft als König repräsentieren wird. Oberst Franz-Werner Clahsen wird bei seinem wachsamen Blick auf das Aldenhovener Regiment deshalb von Jörg-Schulz-Winge als Oberstadjutant unterstützt.

Beate Olbertz hat bereits einmal das Aldenhovener Schützenfest aus einer ungewöhnlichen Perspektive verfolgt: 1974 war die Arzthelferin Ehrendame — ein Vorgeschmack auf ihre Rolle als künftige Königin. Die Liebe zum Schützenwesen ist der gebürtigen Aldenhovenerin durch ihre Eltern Werner und Christel Mausberg vertraut: Beide repräsentierten 1977 die Bruderschaft als Königspaar.

Seit 2004, dem Hochzeitsjahr der künftigen Regenten, gehört Matthias Olbertz zu den Sebastianern. Zunächst übernahm er den Posten des stellvertretenden Schießmeisters, vor zwei Jahren dann den des ersten Beigeordneten. Jetzt freut er sich mit seiner Frau auf den Ehrentanz beim Krönungsball, als Nachfolger von Hans-Josef und Petra Schneider.

Das königliche Residenz wird — wie im vergangenen Jahr — an der Alten Schule errichtet werden.

(NGZ)