Jüchen : Lkw brennt - A46 lange gesperrt

Ein 23-Tonner, beladen mit Papierrollen, ist am Montag in den frühen Morgenstunden gegen 3.20 Uhr auf der A46 in Fahrtrichtung Düsseldorf kurz vor der Anschlussstelle Jüchen in Brand geraten.

Der Fahrer konnte sich in Sicherheit bringen und zuvor noch den brennenden Auflieger von der Zugmaschine trennen. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden wird auf rund 37.000 Euro geschätzt. "Ursache für den Brand ist ein technischer Defekt am Lastwagen", so ein Sprecher der Autobahnpolizei. Durch die Löscharbeiten der Feuerwehr — im Einsatz waren Kräfte der Feuerwehr aus Grevenbroich und die Freiwillige Feuerwehr aus Jüchen — wurden zunächst beide Fahrspuren der A46 für den Verkehr gesperrt.

Auch wenn die Fahrbahn Richtung Heinsberg bald wieder frei gegeben werden konnte, führte das zu einem Kollaps des Berufsverkehrs. Betroffen waren Autofahrer, die auf der A61 am Autobahnkreuz Wanlo, an der A44 (beide Fahrspuren ab dem Autobahndreieck Holz, Richtung Mönchengladbach) sowie auf der B59 in dem Bereich zwischen der Anschlussstelle Odenkirchen und der Anschlussstelle Jüchen, unterwegs waren. Auch die Umleitungen über Landstraßen waren überlastet.

Erst gegen 8.30 konnte der Einsatz beendet werden "Papierrollen brennen wie Stroh. Das Problem bei den Löscharbeiten sind tief liegende Glutnester", erläutert Peter Peters von der Autobahnpolizei in Düsseldorf. Unter Atemschutz, ausgestattet mit einem Schaumrohr und einem C-Rohr, konnten mehrere Trupps die lodernden Flammen rasch unter Kontrolle bringen.

Um die Bergung des Aufliegers kümmerten sich anschließend nur noch der Führungsdienst und das Team vom Einsatzleitwagen und ein Mannschaftstransporter der Feuerwehr Jüchen sowie von der Feuerwehr Grevenbroich ein Löschfahrzeug und ein Tanklöschwagen mit 5000 Litern Wasser.

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