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Korschenbroich: Liedbergs Schützen schießen im Zelt

Korschenbroich : Liedbergs Schützen schießen im Zelt

Liedbergs Schützen können aufatmen: Bislang standen sie ohne Schießstand da. Jetzt traf nun die Genehmigung für eine mobile Schießanlage ein.

"Jetzt kann das Schützenfest kommen." Das stellte Vize-Brudermeister Heribert Blankenstein jetzt erleichtert fest. Bislang wussten die Verantwortlichen der St.-Sebastianus-Bruderschaft noch nicht, wo sie in diesem Jahr den neuen Schützenkönig ermitteln würden. Bislang trafen sich die Aktiven aus Liedberg, Steinhausen und Drölsholz am Kirmesdienstag in der Traditionsgaststätte Stappen zum Vogelschuss. Der Schießstand von 1928 wurde allerdings im Frühjahr aus Sicherheitsgründen und wegen zu großer Lärmbelästigung vom Betreiber Frajo Stappen geschlossen. Seither bemühte sich die Bruderschaft — an der Spitze Brudermeister Josef Schnock — um eine Alternative.

Jetzt ist sie da: Erstmals werden sich die Schützen zum Vogelschuss im Festzelt an der Fuchsstraße treffen. "Dort wird eine mobile Schießanlage aufgebaut", so Heribert Blankstein. Sie gehört der Bruderschaft in Aldenhoven und kam dort wie auch schon in Steinforth-Rubbelrath zum Einsatz. Geschossen wird mit Federdruckbüchsen. Den Antrag bei der Kreispolizeibehörde hat Schriftführer Michael Götzen rechtzeitig gestellt. Als Aufsichtspersonen wurden von ihm Schießmeister Ulrich Schneider und sein Stellvertreter Thomas angegeben. "Das passt alles", versichert Blankenstein. "Jetzt muss die Anlage nur noch am Kirmesdienstag von der Kreispolizeibehörde abgenommen werden." Doch dem Termin sieht der Vize-Brudermeister gelassen entgegen: "Schließlich war die mobile Anlage ja schon mehrfach im Einsatz." Am Sonntag, 11. August, bei der Zugversammlung bei Stappen will er offiziell die Aktiven über die neue Entwicklung informieren. Ob der Vogelschluss künftig immer im Festzelt erfolgt, darauf wollte sich Blankenstein noch nicht festlegen lassen.

(NGZ)