Landesliga: SC Kapellen verabschiedet sich mit einem Schützenfest

Fußball : SC Kapellen verabschiedet sich mit einem Schützenfest

Das Team von der Erft geht mit einem 7:1-Sieg über den VfB Solingen in die Sommerpause.

Noch einmal ordentlich krachen ließen es die nächste Woche spielfreien Landesliga-Fußballer des SC Kapellen zum Abschluss. Der 7:1-Sieg (Halbzeit 3:1) vor heimischem Publikum über den VfB Solingen machte den Sportlichen Leiter Jörg Ferber aber nur bedingt froh. „Wir schießen in einer Saison mehr als 100 Tore, aber kaufen können wir uns dafür nichts.“ Weil nämlich auch der 1. FC Mönchengladbach sein Match gegen Rath mit 5:2 gewann, schließen die Jungs von Trainer Oliver Seibert das zweite Jahr nach dem Abstieg aus der Oberliga Niederrhein auf jeden Fall auf dem vierten Rang ab.

Wie es die Gäste geschafft hatten, zuletzt viermal hintereinander zu gewinnen, blieb allerdings ein Rätsel. Der SCK, selber mit einer Serie von sechs Spielen ohne Niederlage ins Match gegangen, drückte von Anfang an aufs Tempo – und geriet doch ins Hintertreffen. „Allerdings haben wir uns das Ding mal wieder selber reingehauen“, monierte Ferber. Nach einer unglücklichen Kopfballabwehr von Marcel Koch tropfte das Leder auf den Spann von Giovanni Spinella und von dort zum 1:0 (9.) für Solingen in den Winkel. Die Sperre löste Dennis Schreuers in der 36. Minute mit seinem Treffer zum 1:1-Ausgleich. Noch vor dem Seitenwechsel drehten Tore von Alexander Hauptmann (41.) und Dennis Schreuers (45.) die Partie in die für Kapellen richtige Richtung.

Mit der Gegenwehr der Gäste aus der Klingenstadt war es damit endgültig vorbei. Ein Doppelschlag von Marco Czempik (51.) und Dennis Schreuers (52.) zum 5:1 machte die Kräfteverhältnisse auf dem Rasen auch im Ergebnis sichtbar. Genug hatten die Hausherren, für die in dieser Saison so viel mehr möglich gewesen wäre, freilich noch nicht. Erst mit den Treffern von Marco Czempik und Alexander Hauptmann (Saisontor Nummer 25) zum 7:1-Endstand war der Torhunger des SCK, der nur in der Zuschauergunst (knapp 200 im Schnitt) ganz vorne lag, gestillt.

Schluss ist für die Mannschaft damit aber immer noch nicht. Am 6. Juni treffen sich die Mitglieder des Kaders 2019/2020 im Erftstadion, um eine erste Probe ihres Leistungsvermögens abzuliefern. „Und dann geht nach der Sommerpause alles wieder von vorne los“, stellte Ferber abschließend fest.

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