Lokalsport: Landesliga: Nievenheim fährt ohne Angst zum Topfavoriten

Lokalsport : Landesliga: Nievenheim fährt ohne Angst zum Topfavoriten

Auf den VdS Nievenheim kommt morgen Nachmittag ein richtiger Brocken zu. Um 15 Uhr gastieren die Landesliga-Fußballer beim absoluten Aufstiegsfavoriten TSV Meerbusch.

Nach den jüngsten Ergebnissen der Nievenheimer mit elf Gegentoren aus den vergangenen beiden Spielen könnte die Favoritenrolle kaum klarer verteilt sein. "Da kommt eine absolute Spitzenmannschaft auf uns zu. Sie sind spielerisch, dynamisch und taktisch top. Das ist eine Oberliga-Truppe, die den Abstieg selbst als Unfall bezeichnet", weiß Nievenheims Co-Trainer Thomas Boldt genau über die Qualitäten des Kontrahenten Bescheid. Doch verstecken wollen sich die Grün-Weißen auf dem Rasenplatz in Lank nicht: "Wir müssen unsere individuellen Fehler abstellen und nach vorne gucken. Wir haben einen Plan und fahren da nicht hin, um nur Schadensbegrenzung zu betreiben. Chancenlos sind wir sicherlich nicht - auch wenn alles passen und unsere Nadelstiche sitzen müssen", so Boldt. Wie es gehen kann, zeigte der ehemalige Oberligist beim 2:2-Unentschieden gegen die Spielvereinigung Odenkirchen. "Da haben wir schnell verschoben, viel geredet und gut umgeschaltet. Dass diese Begegnung nur Unentschieden ausgegangen ist, lag vor allem daran, dass wir erst bei 50 Prozent unseres Leistungsvermögens waren", stellt Boldt rückblickend fest.

Eins bleibt jedoch weiterhin mehr als fraglich: die Besetzung der Innenverteidigung. Eigentlich stehen in Nils Dübbert, Patrick Breidohr, Sascha Pelka, Andreas Plödereder, Tim Rhode und Henry Thimm gleich sechs zentrale Manndecker im Kader, doch richtig fit ist davon keiner. Bei der deprimierenden 0:7-Klatsche gegen den SC Velbert mussten in Daniel Dünbier und Marvin Krummnack gar zwei positionsfremde Akteure aushelfen. So fehlt noch ein wichtiges Element. Boldt: "Die Jungs wollen und geben im Training Gas. Aber der Konkurrenzkampf, der die letzten Prozente herausholt, ist in dieser Saison leider noch nicht da."

(prad)
Mehr von RP ONLINE