Schwimmen : Kurzbahn-DM als Zwischenstation

Für die Aushängeschilder des Schwimmsports im Rhein-Kreis Neuss, Philip Lücker (Neuss) und Christoph Fildebrandt (Dormagen), sind Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften im Schwimmen von heute bis Sonntag in Wuppertal nicht mehr als eine Zwischenstation.

"Für Philip sind die nationalen Titelkämpfe auf der Kurzbahn eine wichtige Durchgangsstation und eine wichtige Leistungsüberprüfung auf dem Weg zu den Langbahnmeisterschaften 2013", erklärt Lückers Trainer Klaas Fokken. "Die Meisterschaften in Wuppertal werden von uns aber nicht mit letzter Konsequenz vorbereitet, da Philip sich im Abitur-Jahr befindet und dies viel Zeit in Anspruch nimmt. Zwar sollen in Wuppertal gute Leistungen gezeigt werden, der mittel- bis langfristige Fokus liegt aber auf der Vorbereitung auf die Langbahnmeisterschaften."

Lücker hat für insgesamt drei Einzelstarts in Wuppertal gemeldet: 100 Meter Schmetterling, 200 Meter Schmetterling und 100 Meter Rücken. Fokken: "Ziel ist es, am Samstag das Finale über 200 Meter Schmetterling zu erreichen. Über die 100 Meter geht es nur darum, Bestzeit zu schwimmen."

Auch der Olympia-Sechste von London mit der 4x100-Meter-Freistilstaffel, Christoph Fildebrandt, nimmt drei Strecken in Angriff: 50, 100 und 200 Meter Freistil. "Christoph geht an die DM sehr locker ran. Er kann zurzeit nicht so viel trainieren, weil er sich auf sein letztes Jahr in der Ausbildung zum Polizei-Kommissar konzentriert. Er will das jetzt nach den Olympischen Spielen durchziehen und sich danach drei Jahre voll und ganz Rio 2016 widmen", so Jürgen Schmitz, Trainer des TSV Bayer Dormagen.

Neben "Filde" gehen für den TSV in Wuppertal noch Helena Runo, Christopher Reichelt und Nils Rötgers an den Start. Das Neusser Trio komplettieren Elisa Thimm und Svenja Siebolds.

(hag)