1. NRW
  2. Städte
  3. Rhein-Kreis
  4. Sport im Rhein-Kreis

Korschenbroich: Kunstfrühling erblüht im April

Korschenbroich : Kunstfrühling erblüht im April

Kunst und Kultur pur wird es auch 2012 wieder geben. Die Vorbereitungen für den siebten Korschenbroicher Kunstfrühling sind angelaufen. Für 14 Tage gibt die Kunst im Ortskern den Ton an – und das ab 28. April.

Kunst und Kultur pur wird es auch 2012 wieder geben. Die Vorbereitungen für den siebten Korschenbroicher Kunstfrühling sind angelaufen. Für 14 Tage gibt die Kunst im Ortskern den Ton an — und das ab 28. April.

Die Erfolgsgeschichte des Korschenbroicher Kunstfrühlings geht in die siebte Runde: Die Vorbereitungen laufen. Das zweiwöchige Spektakel erstreckt sich dann vom 28. April bis zum 13. Mai. Erstmals endet die Großveranstaltung mit dem "Fest der Künste" — wieder kombiniert mit einem verkaufsoffenen Sonntag.

Ein "Feuerwerk der Künste"

Gisela Willems-Liening (65) blickt auf die lange Einladungsliste der Künstler. 70 Kunstschaffende aus der Region — von Neuss bis Kleve und von Düsseldorf bis Wesel — wurden im Vorfeld angeschrieben. 30 haben ihre Teilnahme zugesagt. Für die Vorsitzende des "Freundeskreises für Kunst und Kultur" ist es der jetzt vierte Kunstfrühling, den sie als Vereinschefin zu verantworten hat. Sie geht mit Elan ans Werk, ist beseelt von der Aufgabe und verspricht: "Natürlich machen wir auch in 2014 weiter. Es wird so lange einen Kunstfrühling geben, wie es Sponsoren und Einzelhändler gibt, die Geld und Schaufenster für die Großaktion zur Verfügung stellen."

Die Kunstkennerin, die im Januar 65 Jahre alt wurde, versichert: "Ich bin auf jeden Fall dabei." Durch ihre Galerie, die sie seit 2007 in Viersen betreibt, verfügt sie über beste Kontakte. Und so verspricht Gisela Willems-Liening den Korschenbroichern für die siebte Auflage erneut ein "Feuerwerk der Künste".

Dass beim Kunstfrühling, der vor 14 Jahren vom Ideengeber und früheren Werbering-Chef Hans Bolten ins Leben gerufen wurde, zum nun zweiten Mal keine Korschenbroicher beteiligt sind, macht für die Vereinschefin Sinn: "Die örtlichen Künstler sind durch KiK so präsent." Für Gisela Willems-Liening hat dies nichts mit Qualität oder Wertigkeit zu tun, sie will viel mehr Abwechslung in den Ortskern und in die Schaufenster der Einzelhändler bringen. Für 14 Tage sind dann die Werke von den 30 Teilnehmern zu sehen. Jeder ist mindestens mit drei Exponaten vertreten.

Während vor zwei Jahren der Schwerpunkt bei großen Installationen lag, stehen dieses Mal Zeichnungen im Blickpunkt. Für Willems-Liening ein beruhigendes Gefühl. Die Maße sind dieses Mal überschaubar. Das macht die Platzierung in den Schaufenstern einfacher. Aber auch mit Blick auf das Sparkassen-Foyer kann die 65-Jährige entspannt durchatmen: "Sollte die Sparkasse bis zur Auftaktveranstaltung nicht rechtzeitig mit der Dachsanierung fertig sein, können wir so einfacher den Ort wechseln." Und da die Hauptorganisatorin zu den Profis gehört, hat sie schon Plan B in der Schublade: "Im Notfall weichen wir mit der Eröffnung auf die Niederrhein-Klinik aus."

An 17 Standorten, unter anderem im Kulturbahnhof, sind die Werke zu sehen. Zum Abschlusssonntag, 13. Mai, steigt dann das "Fest der Künste" im Ortskern mit vielen Überraschungen.

(NGZ)