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KSK Konkordia Neuss tritt nur als Außenseiter beim Schlusslicht an 

Ringen : KSK tritt nur als Außenseiter beim Schlusslicht an

Am vorletzten Kampftag der Ringer-Bundesliga West muss der KSK Konkordia Neuss im Kellerduell bei den Wrestling Tigers Rhein-Nahe ran.

(sit) Gefühlt ist für den KSK Konkordia Neuss die Saison in der Ringer-Bundesliga, Gruppe West, schon seit Wochen vorbei. Für den mit so viel Euphorie an den Start gegangenen und dann so bitter enttäuschten Aufsteiger von 2019 geht in Sachen Klassenverbleib bereits seit dem ersten Kampf der Rückrunde nichts mehr. Am vergangenen Wochenende war in heimischer Stadionhalle selbst das Duell mit dem als Schlusslicht angereisten RC CWS Düren Merken mit 15:17 verloren gegangen. Die Ringer vom Nordrand der Eifel hatten daraufhin die Rote Laterne an die Wrestling Tigers Rhein-Nahe weitergereicht. Und just beim punktgleichen Konkurrenten aus Bad Kreuznach sind die Neusser am Samstag (19.30 Uhr, VfL-Jahnhalle an der Hochstraße) zu Gast.

Galt das 15:15 im Hinkampf noch als ärgerlicher Rückschlag, wäre ein ähnliches Ergebnis diesmal sogar ein Erfolg. Weil die Messe sportlich längst gelesen ist, hat der Sportliche Leiter Fatih Cinar die Gelegenheit genutzt, um am Olympiastützpunkt in Heidelberg die Prüfung zur Trainer-A-Lizenz abzulegen. Erfolgreich, hofft er, „das Ergebnis kommt nächste Woche per Mail.“ Die hohe Kunst der Improvisation lehrt ihn derweil der Liga-Alltag, denn wiederum hat der KSK Mühe, genug leistungsstarkes Personal auf die Matte zu bekommen. Die Gewichtsklasse bis 86 Kilogramm könnte sogar unbesetzt bleiben, weil Cinar dem auf diesem Niveau (noch) überforderten Adam Bachor weitere Einsätze ersparen will. „Vielleicht gehe ich selber auf die Waage“, sagt er. „Mal sehen, was mein Gewicht macht.“ Auch in der Klasse bis 75 Kilogramm Freistil klafft eine Lücke. Dort war zuletzt Iwan Tagner für Lom-Ali Eskiev eingesprungen. Doch hat Cinar dem noch 17-Jährigen versprochen, dass er gegen die Tigers in seiner eigentlichen Stilart griechisch-römisch ran darf. Ansonsten stellt sich die Mannschaft quasi von alleine auf: 57 kg: Ahmed Aruhanov; 61 kg: Simone Piroddu; 66 kg: Mairbek Salimov (für seinen Bruder Arslanbek Salimov); 71 kg: Ayub Musaev; 80 kg: Deni Nakaev; 98 kg: Julian Lejkin; 130 kg: Adlan Tasuev.