Kreispokal: Kapellen und 1. FC Grevenbroich-Süd ziehen ins Finale ein

Fußball : Kreispokal: SC Kapellen und FC Süd ziehen ins Finale ein

Landesligist schlägt Hackenbroich mit 5:1, A-Ligist aus Neuenhausen bezwingt Bezirksligist SG Kaarst.

Die Finalisten im Kreispokal stehen fest. Im Halbfinale setzten sich A-Ligist 1. FC Grevenbroich-Süd und Landesligist SC Kapellen durch und treffen nun an Ostern aufeinander.

Im ersten Semifinale schlug der 1. FC Grevenbroich-Süd die SG Kaarst mit 3:1 (Halbzeit 2:0). Nach dem TSV Bayer Dormagen und dem TuS Grevenbroich (jeweils im Elfmeterschießen) warf Süd somit den dritten Bezirksligisten aus dem Wettbewerb. „Das hätte noch höher ausfallen können, wenn wir die Chancen besser ausgespielt hätten. Der Sieg ist verdient, wir haben eine gute Leistung gezeigt“, resümierte Trainer Kevin Hahn. Toptorjäger Murat Köktürk traf zweimal, Siamak Farookhi einmal. Den Anschlusstreffer zum 1:3 erzielte Florian Liebich erst in der 78. Minute. „Wir freuen uns jetzt auf das Finale. Kapellen ist das Maß der Dinge“, so Hahn. Mit dem Sieg hat sich Süd allerdings nicht nur für das Finale qualifiziert, sondern auch für den Niederrheinpokal. „Das kommt noch oben drauf. Wir hoffen auf einen ganz großen Gegner“, sagt Hahn. Bedurdyck/Gierath erwischte vor drei Jahren RW Oberhausen – ein Traumlos. Auf der Anlage des ehemaligen Bezirksligisten wird zur Feier des 100-jährigen Vereinsbestehens am Ostermontag auch das Kreispokalfinale ausgetragen.

Gegner des 1. FC-Süd ist der SC Kapellen, der nach langer Abstinenz wieder im Pokal mit dabei ist. Im Halbfinale schaltete der Landesligist den TuS Hackenbroich aus der Kreisliga A aus. Nicht in Bestbesetzung fuhr Kapellen einen 5:1-Erfolg (1:1) ein. Jannik Schulte (2), Maik Ferber, Eren Özen und Melih Can Kara (Eigentor) sorgten für die Treffer. Jonas Yared traf zum zwischenzeitlichen 1:1. „Das war eine schwierige Kiste im Regen auf der Asche. Wir haben unsere Zeit gebraucht, um uns zu finden“, so Kapellens Sportlicher Leiter Jörg Ferber. Für das Finale gibt er eine klare Zielsetzung aus: „Wir sind der Favorit und wir wollen den Pokal gewinnen. Sicher hat die Liga oberste Priorität, aber so ein Titel bringt noch mal neuen Schwung.“ Zumal es auch für Kapellen eine seltene und vielleicht sogar einmalige Gelegenheit ist. Als Oberligist war der SCK lange nicht dabei und das könnte bei einem Aufstieg in der nächsten Spielzeit auch schon wieder der Fall sein.