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Lokalsport: Kreisliga A: In drei Spielen hagelt es sechs Rote Karten

Lokalsport : Kreisliga A: In drei Spielen hagelt es sechs Rote Karten

Der durch das Wetter arg dezimierte Spieltag in der Fußball-Kreisliga A sorgte dennoch für viel Aufregung und zahlreiche Platzverweise - gleich sechs Spieler mussten den Platz vorzeitig verlassen.

Den größten Schaden davon trägt aber wohl Abstiegskandidat SV Glehn. Bei der 1:2 -Niederlage (0:1) gegen den 1. FC Grevenbroich-Süd mussten in der Schlussviertelstunde in Rainer Hofmann und Simon Hilliges gleich zwei Spieler früher duschen gehen. Dabei hatte Hilliges kurz zuvor den Anschlusstreffer erzielt. Doch einer war für Glehn am gestrigen Tag nicht zu stoppen: Murat Köktürk. "Er hat heute den Unterschied ausgemacht", sagt Glehns Trainer Thomas Maassen. Köktürk schoss Süd mit seinen zwei Treffern fast im Alleingang zum Sieg. Nach den nächsten Verlusten setzt Maassen seine Hoffnung auf den Unterbau: "Wir haben eine starke A-Jugend, die wird uns aushelfen."

Ein wildes Duell lieferten sich derweil die beiden Bezirksligaabsteiger. In Rommerskirchen reichte es für Tabellenführer Delhoven nur zu einem 3:3-Remis (2:2). Dabei kassierten beide Teams gleich zwei Rote Karten. Aufseiten der Gäste musste Tim Dziggel kurz vor der Pause vom Platz, Fabian Kotulla sah kurz vor Schluss die Ampelkarte. Bei "Roki" wurde Jan Trippelsdorf kurz nach Wiederanpfiff des Platzes verwiesen. In der Nachspielzeit reihte sich Rommerskirchens Kapitän Frederik Leufgen in die Liste der Rotsünder ein. Das Ergebnis wechselte ebenso wild hin und her. Meikel Kupper und Felix Frason brachten Delhoven früh zwei Mal in Führung, doch Dirk Drechsler brachte die Gäste jeweils zurück. Leufgen konnte die SG in Hälfte zwei dann sogar in Front bringen, doch Frason gelang noch der Ausgleichstreffer. "Das war ein aufregendes Spiel. Wir sind froh, dass wir uns mit einem Punkt belohnt haben", sagte Delhovens Trainer Dennis Kessel.

Der sonst souveräne Aufsteiger SV Rosellen tat sich an diesem Wochenende gegen Kellerkind SSV Delrath schwer, konnte aber dank des Treffers von Hendrik Aßmann drei Zähler auf der heimischen Anlage behalten. "Das war eine knappe Kiste, für Delrath war mehr drin", gestand Rosellens Coach Dalibor Dobras und sagt weiter: "Delrath hat nicht wie ein Absteiger gespielt." Trotzdem bleibt Delrath weiterhin am Tabellenende der Kreisliga A.

(fes-)