Lokalsport: Kreisliga A: Der SV Glehn sendet ein Lebenszeichen

Lokalsport: Kreisliga A: Der SV Glehn sendet ein Lebenszeichen

In der Fußball-Kreisliga A konnten an diesem Wochenende nur zwei der angesetzten Nachholspiele ausgetragen werden.

Während die meisten Teams pausieren mussten, sendete der SV Glehn ein Lebenszeichen. Im Kellerduell beim VdS Nievenheim II setzte sich der SV mit 3:2 (0:1) durch und gab die rote Laterne an den SSV Delrath ab. Vor dem Rückrundenstart hatte Glehns Trainer Thomas Maassen vier Zähler aus den ersten beiden Partien gefordert - damit sind seine Jungs nun voll im Soll. Gegen Nievenheim geriet Glehn durch den Treffer von Andreas Schulz in Rückstand, drehte dann aber durch die Tore von Niklas Jonas, Marvin Demasi und Lukas Beil die Partie. In der Nachspielzeit erzielte Marco Hölzel noch den Anschlusstreffer, doch Maassen sagte: "Da waren wir schon in Feierlaune, der Gegentreffer war uns egal," und fügt an: "Wir haben uns dieses Mal cleverer angestellt und haben die Tore sehr gut herausgespielt."

In der Tabelle ist Glehn zwar nun einen Platz vorgerückt, hat allerdings auch schon eine Partie mehr absolviert als der SSV Delrath. Im Tabellenkeller rücken Vorst (16 Spiele, 15 Punkte), Nievenheim II (17 Spiele, 15 Punkte), TSV Norf (15 Spiele, 14 Punkte), SV Glehn (17 Spiele, 14 Punkte) und Delrath (16 Spiele, 13 Punkte) nun ganz eng zusammen. Beim aktuellen Stand in der Bezirksliga müssten drei dieser Teams den Gang in die Kreisliga B antreten.

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Im zweiten Spiel rehabilitierte sich die Reserve des SC Kapellen vom schwachen Auftritt beim 1:1 gegen Glehn. Vor heimischem Publikum konnte der SCK die SVG Weißenberg mit 3:0 (3:0) nach Hause schicken. Schon früh war die Partie entschieden. Aaron Terjung, Fatih Sakar und Jan-Niklas Eschweiler sorgten schon in der ersten Hälfte für klare Verhältnisse. Bei Weißenbergs Trainer Nico Rittmann sorgte der Auftritt seiner Mannschaft für viel Unmut: "Das war unterirdisch. Wir waren überhaupt nicht präsent" he." Mit 20 Zählern fürchtet Rittmann deshalb auch weiterhin den Sturz in den Tabellenkeller und erklärt: "Wir müssen uns freischwimmen."

(fes)