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Kommentar zu den Uedesheim Renegades in der Pro Roller Hockey League

Meinung : Manche lernen nichts dazu

Als hätte es das Desaster mit den „Chiefs“, die inzwischen beim Skaterhockeyverband als „ruhend“ gemeldet sind, nie gegeben, hat sich der SV Uedesheim eine neue Abteilung zugelegt. Im Chiefs Garden wird jetzt Inline-Hockey gespielt.

Als hätte es das Desaster mit den „Chiefs“, die inzwischen beim Skaterhockeyverband als „ruhend“  gemeldet sind, nie gegeben, hat sich der SV Uedesheim eine neue Abteilung zugelegt. Im Chiefs Garden wird jetzt Inline-Hockey gespielt. Das ist an sich nichts Schlechtes, im Gegenteil: So wird die für viel Geld (auch des Steuerzahlers) errichtete „Arena“ wenigstens genutzt. Doch wer gedacht hatte, die Uedesheimer gingen den sicherlich steinigen Weg eines Neuaufbaus mit jungen Spielern aus dem Ort oder anderen Neusser Stadtteilen, könnte falscher nicht liegen. Wie sie voller Stolz in ihrer Pressemitteilung vermelden, mischten im ersten Testspiel, das die „Uedesheim Renegades“ mit 8:19 gegen die „Hauptstadtjungs“ verloren, zwei bei der Düsseldorfer EG unter Vertrag stehende Profis aus der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) mit.

Manche lernen halt nichts dazu. Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Stadt Neuss die künftigen Auftritte der „Renegades“ in der „Pro Roller Hockey League“ wenigstens mit einer ordentlichen Benutzungsgebühr vergüten lässt. Volker Koch