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Kein Bronze für Ninia Hemmer vom AC Ückerath in Belgrad

Ringen : Ückeratherin verpasst Bronze bei Weltcup in Belgrad

ACÜ-Ringerinn Nina Hemmer verliert in der serbischen Hauptstadt gegen die Russin Anzhelika Vetoshkina im Kampf um Platz drei. Ihre Vereinskameradin Laura Mertens steigt in der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm am Mittwoch noch mal auf die Matte.

Für Nina Hemmer vom AC Ückerath hat es beim Weltcup im serbischen Belgrad in der Gewichtsklasse bis 53 Kilogramm nicht zum Gewinn der Bronzemedaille gereicht. Im entscheidenden Kampf gegen die Russin Anzhelika Vetoshkina war sie am Dienstag letztlich chancenlos. Doch Ückerath hat noch ein zweites Eisen im Feuer. In der Klasse bis 57 Kilogramm ist Laura Mertens am Mittwoch noch in der Hoffnungsrunde dabei.

Für Nina Hemmer hatte der Kampf gegen die Russin gar nicht schlecht begonnen, bis zum Zwischenstand von 4:6 hielt sie gut mit. Doch dann legte Anzhelika Vetoshkina noch mal deutlich zu, war die deutlich aktivere Ringerin und erarbeitete sich nach den ersten drei Minuten eine verdiente 10:4-Führung. In der zweiten Hälfte des Kampfes verwaltete die Russin gegen eine immer müder werdende Ückeratherin ihrem Vorsprung und setzte noch einen Konter zum 12:4-Endstand.

Laura Mertens startete gegen die Spanierin Maria Vitoria Baez Dilone vielversprechend mit einem 10:0-Erfolg nach nur 1:48 Minuten ins Turnier. In der zweiten Runde bekam sie es dann mit der starken Inderin Anshu Anshu zu tun, die vor drei Jahren Kadetten-Weltmeisterin geworden war. In einem relativ ausgeglichenen Kampf hatte die Inderin am Ende mit 3:1 die Nase vorne. Weil Anshu im weiteren Verlauf ins Finale einzog, bekommt Mertens noch eine Chance in der Hoffnungsrunde. Dort trifft sie am Mittwoch auf Alyna Kolesnik aus Aserbaidschan.