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Fußball: Kapellen richtet sich auf knüppelhartes Duell ein

Fußball : Kapellen richtet sich auf knüppelhartes Duell ein

Am Sonntag empfangen die Oberliga-Fußballer des SCK im Erftstadion den mit aller Macht gegen den Abstieg kämpfenden VfR Krefeld-Fischeln.

Premiere für den SC Kapellen: Zum ersten Mal in diesem Jahr konnte der Fußball-Oberligist eine Trainingswoche ohne wetterbedingte Einschränkungen durchziehen. Das ist auch gut so, denn im VfR Krefeld-Fischeln stellt sich morgen (Anpfiff 15 Uhr) ein extrem unbequemer Kontrahent im Erftstadion vor. "Das wird eine harte Aufgabe", ist Co-Trainer Lars Schuchardt überzeugt.

Zwar stehen die von Trainer Josef Cherfi mit harter Hand geführten Krefelder nur auf dem sicheren Abstiegsplatz 18, doch Hans-Josef Becker aus der sportlichen Leitung des SCK ist sich sicher: "Das ist eine sehr kampfstarke Mannschaft. Wenn die komplett sind, traue ich denen zu, dass die da unten noch rauskommen." Als Beleg dient das intensiv geführte Hinspiel, in dem sich das damals personell noch stark geschwächte Kellerkind mit Klauen und Zähnen gegen die 1:2-Niederlage gewehrt hatte. Für zusätzlichen Reiz sorgt außerdem, dass in René Hebold und Nail Mazlumovski (hatte in Kapellen freilich vor allem für die Bezirksliga-Vertretung gekickt) zwei jetzt in Krefeld tätige ehemalige SCK-Jungs ins Erftstadion zurückkehren.

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So richtig austoben konnten sich beide Mannschaften seit der Jahreswende noch nicht: Kapellen blieb in den Heimauftritten gegen Hiesfeld (1:1) und Wuppertal II (das 0:3 hatte eine Serie von elf Spielen ohne Niederlage beendet) sieglos, Fischelns bislang einziger Meisterschaftseinsatz 2013 endete vor heimischem Publikum mit einer 1:2-Pleite gegen den VfB Speldorf. Auch personell ist beim SCK durchaus Steigerungspotenzial auszumachen: Sükrü Ak ist nach seiner Roten Karte gegen Wuppertal noch ein weiteres Spiel gesperrt. Stephan Wanneck hat nach seiner Operation am Schultereckgelenk am Freitag zwar das Neusser Lukaskrankenhaus verlassen, Schuchardt geht aber davon aus, "dass er uns wohl erst in den drei letzten Saisonspielen wieder zur Verfügung stehen wird". Georgios Madatsidis und Kevin Woike waren zuletzt beruflich stark eingespannt und konnten darum nicht regelmäßig am Training teilnehmen. Torhüter Stefan Offermann ist gesundheitlich angeschlagen, blieb am Donnerstag erst mal im Bett. Sollte er morgen passen müssen, würde der junge Tobias Schriddels einspringen. Schuchardt: "Wir hätten kein Problem damit, ihn am Sonntag reinzuschmeißen." Immerhin ist Robert Niestroj nach überstandener Erkältung wieder fit und könnte seinen angestammten Platz auf der linken Außenbahn einnehmen.

Ausbaufähig sind die Zuschauerzahlen, findet Becker: "Gegen Wuppertal waren es nur 230, obwohl an diesem Sonntag ringsum nirgendwo gespielt wurde. Enttäuschend."

(NGZ/ac)