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Kampf um die Krone in der Fußball-Kreisliga A verspricht Spannung

Fußball : Kampf um die Krone verspricht Spannung

Die DJK Novesia führt nach der Winterpause ein spielstarkes Quintett mit guten Chancen auf den Aufstieg in die Bezirksliga an.

Auch wenn das Corona-Virus den Rhein-Kreis fast erreicht hat, mit Spielabsagen wie im Kreis Heinsberg ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu rechnen. Größere Sorgen dürften den Fußballern eher die Wetterbedingungen machen. Ansonsten sollte dem Start in das neue Jahr in der Fußball-Kreisliga A allerdings nichts im Wege stehen.

DJK Novesia Die Neusser haben sich mit einem starken Schlussspurt kurz vor Weihnachten noch die Krone aufgesetzt. Trainer Gabriel Bittencourt konnte in der Winterpause viel mit der Mannschaft arbeiten und erhofft sich vor allem eins: Die Defensive zu verstärken und weniger Gegentore zu kassieren. Im Vergleich mit den anderen Spitzenteams fing sich Novesia die meisten Tore (32) ein. Den Titel schreibt Bittencourt nicht als Ziel aus. „Wir hoffen, in der starken Liga unter die Top 4 zu kommen“, so Bittencourt, dessen Titelfavorit der FC Delhoven ist.

VfR 06 Neuss Beendete das Jahr 2019 überraschend auf Platz zwei. Der Aufsteiger etablierte sich schnell und spielt um den Titel mit. „Ich weiß nicht, ob wir die Hinrunde nochmal toppen können. Für uns wird es wirklich schwer“, sagt Trainer Cengiz Yavuz. Mit einem Platz unter den ersten fünf wäre er schon zufrieden. In der Rückrunde wird sich der VfR Neuss das Stadion an der Jahnstraße mit Novesia teilen. „Ich hoffe, dann kommen mehr Zuschauer“, so Yavuz.

BV Wevelinghoven Mit einem Spiel und sechs Punkten weniger startet der ehemalige Landesligist ins neue Jahr. Den ohnehin schon breiten Kader konnte der BV mit den Neuzugängen Marcel Müller, Luca-Vincent Beuters (beide SG Rommerskirchen/Gilbach) und Marius Köller (VfL Jüchen/Garzweiler) nochmal verstärken. „Wir arbeiten jede Woche hart, um uns am Wochenende zu belohnen“, sagt Trainer Tim Bernrath und stellt klar: „Ich befasse mich nicht mit den Titelchancen, der Weg ist noch zu weit.“ Wevelinghoven muss in erster Linie einen besseren Start erwischen als im Sommer. Damals holte der BV nur sieben Punkte aus den ersten sieben Spielen.

FC Delhoven Gleiches gilt für den Bezirksliga-Absteiger, der sich nach katastrophalem Start wieder in die Spitzengruppe zurückgearbeitet hat. Im Winter feierte das Team außerdem den Titel bei der Hallenkreismeisterschaft. Trainer Markus Esser sagt: „Das hat der Mannschaft und dem Verein enormen Auftrieb und Motivation geben.“ Die Chancen auf den Aufstieg beurteilt Esser eher zurückhaltend, dafür habe Delhoven zu oft mit krankheits- und urlaubsbedingten Ausfällen zu kämpfen. Schwer wiegt zudem der Mittelfußbruch von Angreifer Max Ohm.

1. FC Grevenbroich-Süd. Sollte man nicht abschreiben. Der einstige Meisterfavorit tat sich vor allem gegen Ende der Hinrunde schwer. Aus den letzten fünf Begegnungen holte Süd nur einen Sieg. Trotz neun Punkten Rückstand (zwei Spiele weniger), ist noch alles drin. „Ich bin davon überzeugt, dass bei uns noch alles möglich ist“, gibt sich Trainer Kevin Hahn optimistisch. Für Hahn wäre es nach zweieinhalb Jahren in Neuenhausen ein toller Abschluss. Der Trainer verlässt den Klub am Saisonende: „Ich denke, es ist Zeit, etwas Neues auszuprobieren.“