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Die Tage sind gezählt: "Kaiserwetter" für das Königspaar

Die Tage sind gezählt : "Kaiserwetter" für das Königspaar

Gierath-Gubberath (S.M.) Mit gewohntem Elan stürzten sich jetzt die Bürgerschützen aus Gierath und Gubberath in ihr Schützenfest, bei dem das Königspaar Uwe und Birgit Rickal noch bis morgen Abend das Regierungszepter schwingt.

Gierath-Gubberath (S.M.) Mit gewohntem Elan stürzten sich jetzt die Bürgerschützen aus Gierath und Gubberath in ihr Schützenfest, bei dem das Königspaar Uwe und Birgit Rickal noch bis morgen Abend das Regierungszepter schwingt.

Bereits zum Auftakt konnten sich die Schützen über ein rappelvolles Festzelt freuen, bei dem die Band "Sound Convoy" gehörig für Stimmung sorgte. Präsident Karlheinz Engels zeichnete König Uwe Rickal und seinen Adjutanten Heinz-Gerd Schröder bei dieser Gelegenheit mit dem Orden des Bürgerschützenvereins (BSV) aus.

Nach dem Festgottesdienst und der Kranzniederlegung am Ehrenmal standen gestern Vormittag die Jubilare und andere verdiente Schützen im Mittelpunkt des Frühschoppenkonzerts. "Inthronisiert" wurde dabei auch der neue Edelknabenkönig Florian Zimmermann. Drei aus dem BSV-Regiment längst nicht mehr hinweg zu denkende Züge können bei diesem Schützenfest Jubiläen feiern: 60 Jahre alt ist inzwischen die Marine, während der Jägerzug "Schöne Junge" sein Goldjubiläum begeht. 25 Jahre aktiv dabei ist der Grenadierzug "Rote Rose".

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Ihr Diamantjubiläum im BSV können neben dem früheren Präsidenten Hans-Werner Warsönke auch seine Marine-Kameraden Günter Bister, Karl Bister, Heinz Zimmermann und Peter Zimmermann feiern. Gleichfalls seit 60 Jahren BSV-Mitglied ist Theo Dierkes von den Scheibenschützen. Seit mittlerweile fünf Jahrzehnten aktive Bürgerschützen sind Josef Broich vom Grenadierzug "Die Schwatte", Günter Willkomm vom Jägerzug "Broicher Jonge", Reiner Kluge vom Jägerzug "Weißer Hirsch" sowie Alain Strerath von der Feuerwehr.

Für den Höhepunkt des schützenfestlichen "Freiluftprogramms" sorgte gestern der bei strahlendem Sonnenschein abgehaltene Festzug, bei dem allein 400 heimische Marschierer unter dem Kommando von Oberst Norbert Körfer standen, womit das BSV-Regiment das inzwischen "größte in der Gemeinde Jüchen" sein dürfte, wie der stellvertretende Schriftführer Uli Hüvel ohne falsche Bescheidenheit erklärte.

(RP)