Rudern : Ruder-WM: Clotten und Co. sind noch steigerungsfähig

Für Olivia Clotten ging es bei ihrem ersten Start bei den Junioren-Weltmeisterschaften im Rudern auf der olympischen Regattastrecke in Tokio „nur“ um eine gute Bahn für den Endlauf am morgigen Sonntag.

Denn angesichts von nur fünf gemeldeten Achtern entfielen die Vorläufe. Vielleicht gut so für die 17-Jährige vom Neusser Ruderverein und ihre Nationalmannschaftskolleginnen  Clara Oberdorfer, Kerstan Klara, Kristin Wagner, Svea Pichner, Lene Mührs, Olivia Clotten, Emma Kögler, Mathilda Kitzmann und Steuerfrau Janne-Marit Börger konnten in den Augen von Bundestrainerin Sabine Tschäge nur bedingt überzeugen. Nachdem sie sich gleich zu Beginn einen „Krebs“ fingen, belegten sie am Ende Platz drei hinter Italien und den USA. „Bis zum Finale können sie noch nachbessern,“ sagt Tschäge mit Blick auf den Endlauf am Sonntag, die von „nicht ganz einfachen Bedingungen mit starkem Seitenwind“ spricht.