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Jugendhandball: TSV Bayer Dormagen schlägt Hanau zum Restart 28:18.

Jugendhandball : Starke Leistung des TSV zum Wiedereinstieg

Im ersten Spiel nach ewig langer Corona-Pause schlagen Dormagens A-Jugend-Handballer die HSG Hanau deutlich mit 28:18. In zwei Wochen wartet TuSEM Essen.

Von Anfang an Herr im fremden Haus war der TSV Bayer Dormagen beim ergreifend ungefährdeten 28:18-Erfolg (Halbzeit 16:8) über die HSG Hanau zum Restart der Nachwuchs-Bundesliga.

Im erst kurzfristig bezogenen Ausweichquartier Ostermann-Halle in Leverkusen – das eigene Sportcenter ist wegen einer im Zweitliga-Spiel der Profis am Mittwoch gegen Ferndorf von der Decke gefallenen Beleuchtungseinheit zurzeit gesperrt – sorgen die jungen Handballer von Trainer David Röhrig schnell für klare Verhältnisse: Mit einem aus dem Fußball bekannten Hattrick warf Sascha Leitz die Gastgeber bis zur achten Minute auf 6:2 nach vorne. Zwar nahm Hanau beim 5:8 (12.) noch mal kurz Tuchfühlung auf, doch dann zog Dormagen über 12:5 (18.) und 14:8 (25.) auf 16:8 (30.) davon. Als nach Wiederbeginn Alen Durmic mit einem Siebenmeter an TSV-Keeper Benjamin Ludorf scheiterte und Aron Seesing im Gegenzug auf 17:8 erhöhte, war das ungleiche Duell praktisch entschieden.

Trotzdem blieb Röhrig auf der Hut, nahm beim 24:17 noch eine Auszeit. Jan-Christian Schmidt, einer von vier eingesetzten Akteuren der B-Jugend und mit knappen 16 der jüngste Spieler auf der Platte, machte das Ergebnis mit seinem Tor zum 27:17 (56.) das erste Mal zweistellig. Ab der 51. Minute rückte Ben Wollert für Ludorf in den Kasten und nutzte die Gelegenheit, um mit einigen starken Paraden Werbung in eigener Sache zu betreiben.

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Wegen der langen Zwangspause in der Corona-Krise und großer Personalprobleme hatte Röhrig mit einem holprigen Start gerechnet, „darum war es wichtig, dass wir in der Abwehr gut standen.“ Gestützt auf den mächtigen Innenblock mit Aron Seesing und Christian Wilhelm, die auch schon bei den Profis des TSV in der 2. Bundesliga ihren Mann stehen, dominierte der TSV den Kontrahenten, der im Hinspiel sogar mit 24:39 den Kürzeren gezogen hatte.

Für die Bayer-Bubis, bei denen alle Feldspiele trafen und die nun in zwei Wochen (8. Mai) mit einem Sieg im West-Kracher bei TuSEM Essen ins Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft einziehen können, spielten: Ludorf, Wollert (ab 51.); Kremp (2), Kasper (1), Hinrichs (1), Wilhelm (1), Seesing (4), Speth (1), Köster (1), Leitz (8), Lincks (3), Schmidt (1), Schoss (3) und Werschkull (2).