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Jüchenerin von der SG Gierath in Basketball-Landesauswahl

Freude bei SG Gierath :  Jüchenerin schafft Sprung in Basketball-Landesauswahl

Das hat es in Jüchen noch nicht gegeben. In Hazal Sulaksu von den Scorpions SG Gierath hat sich erstmals eine Nachwuchsspielerin aus der Stadt einen Platz in einem Auswahlteam von Nordrhein-Westfalen gesichert. So lief ihr erstes Turnier.

Die Scorpions SG Gierath haben großen Grund zur Freude: In Hazal Sulaksu wurde die erste Jüchenerin als eine der zwölf besten Basketballerinnen aus ganz NRW in die Landesauswahl berufen und reiste am vergangenen Wochenende zum Landesverbandsturnier nach Berlin. Nach vielen Jahren der harten Arbeit und zahlreichen Auswahltrainings in ganz Nordrhein-Westfalen konnte sich die 15-Jährige mit der Berufung in die Landesauswahl belohnen.

Hazal Sulaksu, die als einzige Spielerin aus dem Rhein-Kreis Neuss nominiert wurde, berichtete nach ihrer Heimkehrt vom Landesverbandsturnier von einem großartigen Erlebnis. Die Kadertrainerin Marsha Owusu Gyamfi achtete darauf, dass alle zwölf Spielerinnen in den fünf Begegnungen wertvolle Spielminuten sammeln konnten, sodass auch Hazal ihren Anteil daran hatte, dass es bei fünf Spielen immerhin zu zwei Siegen reichte. Nicht nur für das Talent war diese Reise ein besonderer und belohnender Moment. Auch die Scorpions SG Gierath, um Trainer Laszlo Lang, sind nach harter Arbeit froh diese „Krönung der Jugendarbeit“ nur drei Jahre nach der Gründung feiern zu dürfen, wie es Vereinspressewart Norbert John ausdrückt. Hazal ist jedoch nicht das einzige Talent, das die Scorpions zu bieten haben. Auch einige ihrer Mitspielerinnen wurden bereits zu Auswahltrainings eingeladen. Zusammen mit zwei Mitspielerinnen von den Scorpions aus Jüchen wird Hazal kommende Saison in einer Spielgemeinschaft mit den TG Neuss Tigers an der WNBL, der Weiblichen Nachwuchs-Basketball-Bundesliga teilnehmen. „Hazals Berufung in die Landesauswahl begeistert und motiviert auch unseren Nachwuchs insgesamt. Bei den Scorpions wollen wir mit voller Begeisterung auch zukünftig weitere große Erfolge in der Jugendarbeit feiern“, meint Norbert John.