Jüchen : "Jüchen Live" wird rockig

Elf lokale, junge Bands werden bei dem Musikfestival, das der Gemeindejugenring Jüchen zum fünften Mal organisiert, auftreten. Um die 450 Jugendlichen werden vor der Bühne erwartet.

Mit viel Rock und Metal steigt am Samstag, 17. November, das "Jüchen Live 5.o"-Festival. Elf Nachwuchsbands werden ab 16 Uhr jeweils eine halbe Stunde lange die Bühne in der Peter-Bramm-Halle an der Mühlenstraße 21 rocken. "Bei so vielen Gruppen mussten wir die Spielzeiten konsequent auf 30 Minuten beschränken", sagt Stefan Bredt, der als Leiter des Gemeindejugendrings Jüchen für die Organisation des fünften "Jüchen Live"-Festivals verantwortlich ist. Denn die letzte Band des Abends muss bis spätestens 23 Uhr gespielt haben, da viele Besucher des Musikevents erfahrungsgemäß unter 16 Jahren alt seien, weiß Bredt. "Daher werden die Gruppen, die eher das jüngere Publikum anziehen, auch ganz zu Anfang spielen", erklärt der Sozialarbeiter. Er geht davon aus, dass über den Tag verteilt um die 450 Jugendliche das Festival besuchen werden.

Diese müssen an der Tageskasse fünf Euro Eintritt zahlen, – einen Vorverkauf gibt es nicht – um Bands wie "In Case of Beatdown", "Achso", "Unscharf!?", "Verrockt" oder "Risen from Ashes" zu hören. Letztere werden mit ihren harten Metalklängen das Publikum wieder zum Pogen und Headbangen animieren, vermutet Bredt. Er weiß auch, dass diese Band bei Jugendlichen aller Altersklassen sehr beliebt ist. In diesem Jahr wieder mit dabei ist auch die Gruppe "Black Remains", die bereits in vergangenen Jahren die Festivalbesucher mit ihrem Rock begeisterte.

Für die Teilnahme an "Jüchen Live" gibt es für die Musiker lediglich zwei Bedingungen: Sie müssen eigene Lieder präsentieren und im Kern aus Jüchen kommen. "Das heißt mindestens einer muss Jüchener sein. So ersparen wir uns das Anhören von Demotapes, um eine Auswahl zu treffen", erklärt Bredt die Einschränkungen. Zudem habe er bei anderen Konzerten die Erfahrung gemacht, dass die Jugendlichen nur zu den Bands kommen, die sie auch kennen. "Es ist einfach zu schade, wenn eine Band aus Münster oder Osnabrück kommt und die Zuhörer rausgehen, weil sie die nicht kennen", sagt Bredt.

Bei den bereits genannten Bands sollte dies ebenso wenig geschehen wie bei "Nitrotheorie", "Pead O´Crul", "Cullum of Lawson", "New way" und "Pyrophoric", die ebenfalls an diesem Tag auftreten werden. Alle Gruppen bringen ihre eigene Fanbase mit. Die Fans müssen sich darauf einstellen, dass für unter 16-Jährige ein striktes Alkoholverbot gilt. "Es gibt beim Einlass Armbändchen, die markieren, wer jünger als 16 Jahren ist. Und die Leute an der Theke achten darauf, dass kein Bier weitergegeben wird", betont der Sozialarbeiter.

(NGZ)