Judo : Nievenheimer Judoka gründen eigenen Verein

Aus VdS wird der JC Nievenheim

Die bislang in den VdS Nievenheim eingegliederten Judoka haben mit dem Judo-Club Nievenheim einen eigenen Verein gegründet und wollen sich damit neu aufstellen. „Wir wollten auch bei zunehmenden Aufgaben und Herausforderungen, die uns in der Judo-Welt erwarten, den Hauptvorstand des VdS entlasten“, erklärt Frank Beyersdorf, der bislang Abteilungsvorsitzender beim VdS war und nun als Vorsitzender des JC fungiert. Und er stellt klar: „Unter dem Dach des großen Vereins haben wir uns in der Vergangenheit wohl gefühlt.“ Die Umstellung habe gut funktioniert, findet der 2. Vorsitzende Christian Hoven: „Wir sind dem Hauptvorstand des VdS für seine Unterstützung und für sein Verständnis sehr dankbar. Wir werden dem alten Verein auch in Zukunft verbunden bleiben.“ Im Sportalltag soll laut Beyersdorf alles beim Alten bleiben: „Im Prinzip ändert sich nichts. Wir werden weiterhin für unsere Mitglieder Judotraining anbieten, die Trainingszeiten bleiben wie gewohnt. Wir richten weiterhin unsere Turniere und Lehrgänge aus und fahren mit unseren Judoka europaweit zu Wettkämpfen.“ Nun blickt der JC Nievenheim nach vorne: Zur Saison 2019 soll eine Frauenmannschaft in der Verbandsliga starten, am 7. Oktober wird das Kreispokalturnier ausgerichtet. Auch einen jungen Menschen für ein Freiwilliges Soziales Jahr würde der Klub gerne aufnehmen.

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