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Korschenbroich: Joachim Schröder neuer Chef der Glehner Heimatfreunde

Korschenbroich : Joachim Schröder neuer Chef der Glehner Heimatfreunde

Der Verein wählte einen Nachfolger für die verstorbene Waltraud Delbeck. Das "Vize"-Amt nimmt nun Robert Jordan wahr.

Als Krisenmanager ist Hubert Tokloth derzeit viel gefragt. Während für den Präsidenten des Schützenvereins die mühselige Suche nach einem neuen König spätestens am Stichtag 10. Oktober endet, hatte Tokloth als Wahlleiter bei den Heimatfreunden leichtes Spiel: In der Gaststätte Trauscheit wählten deren Mitglieder Joachim Schröder (47) zum Nachfolger der verstorbenen Waltraud Delbeck.

Schröder, von Beruf kaufmännischer Angestellter, gehört den Heimatfreunden seit mehr als 20 Jahren an und war zuletzt deren Schriftführer. Daneben engagiert er sich auch beim Glehner "Buretheater", wo er sowohl auf der Bühne steht als sich auch in seiner Eigenschaft als Kassierer um die Finanzen kümmert.

Das Votum der Heimatfreunde für Joachim Schröder fiel mit 40 Ja-Stimmen bei vier Enthaltungen einstimmig aus. Der neue Vorsitzende der Heimatfreunde ist sich der "großen Fußstapfen" seiner Vorgängerin Waltraud Delbrück bewusst, die er "nicht imitieren" wolle, wie Schröder nach seiner Wahl sagte. Besetzt werden konnte auch die zuletzt vakante Position des stellvertretenden Vorsitzenden. Das Amt nimmt jetzt Robert Jordan (61) wahr: Früher bei der Stadt Grevenbroich fürs Kulturelle zuständig, ist Jordan seit einigen Jahren Leiter des dortigen Stadtmarketing. Als gebürtiger Glehner in Scherfhausen aufgewachsen, lebt er dort inzwischen seit einigen Jahren wieder. Der Vater dreier erwachsener Kinder wird demnächst zum fünften Mal Großvater. Auch Robert Jordans Wahl erfolgte einstimmig.

Bei der im Januar 2014 für die Glehner Heimatfreunde anstehenden Jahreshauptversammlung muss die bisher von Joachim Schröder wahrgenommene Position des Schriftführers ebenso neu besetzt werden wie ein Beisitzerposten und das Amt des Archivars.

Langeweile wird in den kommenden vier Monaten in dem rührigen Verein nicht aufkommen: Am 7. November treffen sich die Heimatfreunde in der Gaststätte Trauscheit zum Weckmann-Essen. Am 16. November ist Volkstrauertag, während die adventliche "Lampefier" für den 7. Dezember geplant ist. Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr soll sie erneut im Frangensaal stattfinden. Zudem wird es eine neue Auflage des "lebenden Adventsfensters" geben. Termine sind noch frei und sollen rechtzeitig abgestimmt werden.

Neu im Programm der Glehner Heimatfreunde werden schon in Kürze Führungen durch den Ort sein: Walter Brockers will bei dieser Gelegenheit auch die Namen historischer Straßen erläutern. Geplant ist auch, diese in absehbarer Zeit mit entsprechenden Hinweisschildern zu versehen. Mit diesen in anderen Orten überaus populären Führungen wollen die Heimatfreunde zugleich versuchen, neue, nicht zuletzt auch junge Mitglieder zu gewinnen.

(NGZ)