Zwischenrunde zur Deutschen Jugend-Meisterschaft: Jetzt soll auch der ganz große Wurf gelingen

Zwischenrunde zur Deutschen Jugend-Meisterschaft : Jetzt soll auch der ganz große Wurf gelingen

Der Nachwuchs des Hockey-Bundesligisten HTC Schwarz-Weiß Neuss ist Top. Wenn am Samstag die Endrunde zur Deutschen Meisterschaft beginnt, ist der Klub in der B-Jugend gleich mit beiden Mannschaften vertreten. Die HTC-Mädels hielten sich im Achtelfinale vor heimischem Publikum erst gar nicht lange mit nervigem Vorgeplänkel auf. Ein 1:0 über den UHC Hamburg bescherte später den Einzug ins DM-Halbfinale. Foto: Woitschützke -->

Der Nachwuchs des Hockey-Bundesligisten HTC Schwarz-Weiß Neuss ist Top. Wenn am Samstag die Endrunde zur Deutschen Meisterschaft beginnt, ist der Klub in der B-Jugend gleich mit beiden Mannschaften vertreten. Die HTC-Mädels hielten sich im Achtelfinale vor heimischem Publikum erst gar nicht lange mit nervigem Vorgeplänkel auf. Ein 1:0 über den UHC Hamburg bescherte später den Einzug ins DM-Halbfinale. Foto: Woitschützke -->

Beim 6:1 gegen den TSV Schwabach brach Theresa Laubenstein mit dem 1:0 den Bann. Der Gast aus Bayern kam zwar nach seiner "einzigen Torchance des Spiels" (HTC-Trainer Markus Lonnes) zwischenzeitlich noch einmal auf 1:2 heran, doch der Coach "hatte nie das Gefühl, dass wir verlieren könnten".

Das halbe Dutzend voll machten schließlich Laubenstein, Nadine Ritterbach, Simone Ritterbach, Michaela Kaul und Lina Geyer. Im Halbfinale wartete der UHC Hamburg, der sich gegen den Mannheimer HC in der Verlängerung per "Golden Goal" mit 1:0 durchgesetzt hatte. Kein echter Prüfstein für Neuss. Vor gut und gerne 300 Zuschauern wurden die Gastgeberinnen ihrer Favoritenrolle gerecht, wenngleich Geduld gefragt war.

Obwohl "wir noch besser gespielt haben als gegen Schwabach", musste Lonnes zittern, "weil seine Schützlinge vergaßen, "Tore zu schießen". Erst sieben Minuten vor Schluss sorgte Christina Finken mit dem 1:0 für die Erlösung. Sophie Steindor und Michaela Kaul brachten den 3:0-Sieg endgültig in trockene Tücher. Im Halbfinale (der Spielort steht noch nicht fest) geht es nun gegen den Düsseldorfer HC.

In der anderen Partie trifft Wacker München entweder auf Titelverteidiger Club Raffelberg oder den ATV Leipzig. Das in Berlin angesetzte Viertelfinale konnte wegen eines Schneesturms noch nicht ausgetragen werden. Für Lonnes spielen Namen indes eh keine Rolle. "Denn Deutscher Meister werden natürlich wir." Gleiches gilt für die männliche Jugend B, die in Hannover das Ticket fürs Halbfinale löste. "Jetzt wollen wir alles", sagt Trainer Oliver Voigt.

Im Achtelfinale gegen den DHC Hannover hatte Maxi Schrödter die Gäste per Doppelpack mit 2:0 in Führung geschossen. Danach machte der körperlich deutlich überlegene DHC mächtig Druck, kam aber nachdem Jan-Philipp Kohlmann eine Vorarbeit von Steffen Geyer mit dem 3:0 gekrönt hatte, durch zwei Eckentore nur noch auf 2:3 heran.

Zu einer ziemlich engen Angelegenheit entwickelte sich das Viertelfinale gegen den Club an der Alster Hamburg (hatte den Berliner HC mit 4:3 ausgeschaltet). Schrödter (1:0) und Kohlmann (2:1) brachten Neuss zunächst zwei Mal in Führung, Hannover glich aus, zog dann selbst mit 3:2 in Front. Der ganz starke Tim Blasberg legte für Robin Joseph zum 3:3 auf.

Verlängerung. Neuss spielte den konditionell nachlassenden Gegner an die Wand, traf aber das Tor nicht, so dass es ins Siebenmeterschießen ging. Ein Fall für Jan-Erich Schulze, ansonsten hinter Nils Zündorf der zweite Mann auf der Linie. Ein Glücksgriff. Schulze bekam gleich drei Schüsse zu fassen, so dass die "Fahrkarten" von Blasberg und Feller nicht mehr ins Gewicht fielen. Geyer, Joseph und Schrödter machten den 4:3-Erfolg perfekt.

Außerdem in der Endrunde dabei sind: der Nürnberger HTC, Uhlenhorst Mülheim und Harvesterhude. Dirk Sitterle Tor für Neuss: Theresa Laubenstein brach im Achtelfinale beim 6:1-Erfolg des HTC SW Neuss über den TSV Schwabach mit dem ersten Treffer den Bann.

(NGZ)