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Der Friedhof muss weichen: Interessengemeinschaft zur Bau-Lösung in Holz

Der Friedhof muss weichen : Interessengemeinschaft zur Bau-Lösung in Holz

Holz (S.M.) Anstelle des ursprünglich einmal geplanten und lange Zeit noch im Bebauungsplan ausgewiesenen evangelischen Friedhofs werden nun doch lediglich drei Einzelhäuser gebaut, nachdem sich eine Interessengemeinschaft der betroffenen Anwohner gegen Pläne gewandt hatte, dort zwei Einzelhäuser und ein Doppelhaus zu errichten.

Deren Sprecher Hartmut Schmitz verweist darauf, dass sich diese Initiative nicht erst im Zuge der Offenlegung des Bebauungsplans in diesem Sommer gegründet habe. Vielmehr hätten sich die Bürger bereits 2006 an den damaligen Umsiedlungsbeauftragten Heinz Kunze gewandt. Bei etlichen Gesprächen sei "ein einvernehmlich erzieltes Ergebnis" erreicht worden, das der Bürgerbeirat Holz im März 2008 verabschiedet habe.

Während der Offenlegung der hiervon abweichenden Planung in diesem August habe die Interessengemeinschaft einen Widerspruch an die Verwaltung gerichtet. "Frau Kranz hat diese Einwendungen im Planungsamt prüfen lassen und im Anschluss daran die Interessengemeinschaft zu einem Gespräch gebeten." Die bisherige Bürgermeisterin habe "die Einwendungen als zutreffend bestätigt und präsentierte einen korrigierten Entwurf." Die Vertreter der Interessengemeinschaft seien zu dem Schluss gekommen, dass durch den neuen Entwurf die mit Heinz Kunze erarbeitete Vereinbarung "nahezu als umgesetzt" gelten könne und stimmten ihrerseits zu. Sowohl Margarete Kranz als auch die Bürger seien sich einig gewesen, "ein sehr sachliches Gespräch geführt zu haben", so Hartmut Schmitz.

Der Rat hatte im Juni bereits die beschleunigte Änderung des Bebauungsplans für zwei Einzel- und das Doppelhaus beschlossen, ehe er sich im September letztlich der zwischen Margarete Kranz und den Bürgern gefundenen Lösung anschloss.

(RP)