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Restaurierung von Schloss Liedberg: In luftiger Höhe

Restaurierung von Schloss Liedberg : In luftiger Höhe

Liedberg Die Restaurierungsarbeiten auf Schloss Liedberg zeigen erste Ergebnisse. Die barocke Turmhaube, die im vergangenen Sommer abgedeckt wurde und dabei verrottete Holzbalken zum Vorschein kamen, wurde in den zurückliegenden Monaten aufwendig und fachgerecht auf Vordermann gebracht.

Liedberg Die Restaurierungsarbeiten auf Schloss Liedberg zeigen erste Ergebnisse. Die barocke Turmhaube, die im vergangenen Sommer abgedeckt wurde und dabei verrottete Holzbalken zum Vorschein kamen, wurde in den zurückliegenden Monaten aufwendig und fachgerecht auf Vordermann gebracht.

 Im September nahm Peter Overlack (M. l.) die Schäden in der Turmhaube in Augenschein.
Im September nahm Peter Overlack (M. l.) die Schäden in der Turmhaube in Augenschein. Foto: NGZ-Online

"Die Dacharbeiten sind jetzt abgeschlossen", bestätigt Eigentümer Peter Overlack. Die barocke Turmhaube, von Bäumen umragt, wurde in dieser Woche abschließend noch mit einer neuen Turmspitze versehen. Das edle Stück ist nicht nur etwas fürs Auge, es dient zudem als Blitzableiter.

Die komplette Außenhaut der Haube wurde erneuert und zuletzt mit Schiefer eingedeckt. Der Dachstuhl wurde zuvor zeitaufwendig überarbeitet. "Morsche Hölzer wurden durch neue, schwere Eichenbalken ausgetauscht. Der Dachstuhl war in einem äußerst desolaten Zustand", spricht Overlack das unprofessionelle Stückwerk der Vergangenheit an.

"Hier wurde in den zurückliegenden 200 Jahren immer nur notdürftig Hand angelegt." Die aktuelle Reparatur kann sich aber nun sehen lassen: Sie versetzt den Turm erstmals nach 1705 wieder in seine Original-Bauweise. Sein Lob galt hier dem Viersener Zimmermann Markus Käding: "Er hat sich so richtig ins Zeug gelegt. Er kann den Dachstuhl schon träumen."

Die kleinen Fenster in den Gauben fehlen noch, dort wurden die Flächen zunächst provisorisch mit Folien abgedeckt. Allerdings merkt Overlack im Gespräch mit der NGZ auch an: "Der Winter - erst durch die Kälte und dann durch den Dauerregen im Februar und März - hat uns viel Zeit gekostet."

Mehr lesen Sie am Samstag, 11. April, in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung.

(NGZ)