Im Jubiläumsjahr der DJK Novesia geht der Erftlauf in die 47. Auflage

Leichtathletik : Erftlauf greift wieder 1000er-Marke an

Im Jubiläumsjahr der 1919 gegründeten DJK Novesia geht der Traditionslauf in die 47. Auflage – mit kleinen Neuerungen, aber auf bekannter Strecke durch den Reuschenberger Wald, fast immer entlang der Erft und vorbei an Gut Gnadental.

Am Samstag ist es wieder so weit, der Lauf um die Ludwig-Wolker-Sportanlage geht in die nächste Runde, die 47. Um 11.30 fällt der erste Startschuss, dann begeben sich die jüngsten Läufer auf ihre Stadionrunde – und hier gibt es schon die erste Änderung: Aufgrund der hohen Teilnehmerzahlen wurde der Bambinilauf unterteilt. Nur noch die Kleinsten (U6) sind nach einer Runde fertig, die Jahrgänge 2012 und 2013 müssen 800 Meter absolvieren und gehen mit in die Schulwertung ein. Denn die Mannschaftswertungen bleiben: Die teilnehmerstärkste KiTa und Schule sowie die schnellste Schule werden mit einem Pokal geehrt. Auch bei den Erwachsenen werden Mannschaften belohnt: Die schnellsten Firmen-Teams über die Fünf-Kilometer-Runde bekommen eine Auszeichnung. Start für die Novesia-Runde ist um 13 Uhr, bis 13.45 Uhr haben die Läufer Zeit. Im Anschluss folgt der Hauptlauf über 15 Kilometer.

Die meisten Strecken sind bekannt, Start und Zielleinlauf sind wie immer auf dem Sportplatz. Auch die 15 Kilometer-Strecke bleibt gleich, es geht durch den Reuschenberger Wald an der Erft vorbei, am Gut Gnadental gibt es eine Getränkestation. Lediglich die kleinere Runde musste geändert werden: „Wegen Baustellen auf dem Nixhütter Weg müssen wir zur Sicherheit der Läufer von unserer vermessenen Stammstrecke abweichen“, erklärt Mitorganisator Norbert Ritterbach. Die Umleitung führt über die Grunewaldstraße, die Länge bleibt aber identisch. Eine weitere Neuerung ist die Chipzeitnahme, erstmals wird also automatisch und auch die Netto-Zeit gemessen, was bei den großen Starterfeldern vieles erleichtert.

Das Orga-Team hofft, auch in diesem Jahr die 1000er-Marke bei den Anmeldungen zu knacken. Die Frist für die Voranmelder ist zwar schon beendet, aber bis Freitagabend können Spätentschlossene sich gegen zwei Euro Nachmeldegebühr online nachmelden, auch am Veranstaltungstag selber ist dies bis 60 Minuten vor dem jeweiligen Start möglich. „Bisher sind wir zufrieden, die Anmeldezahlen bewegen sich im Bereich des Vorjahres“, sagt Norbert Ritterbach. Einen Tag vor Anmeldeschluss war zumindest die 800er-Grenze schon geknackt. Auch viele bekannte Gesichter werden wieder mit dabei sein. Über die 15 Kilometer will Vorjahressieger Habtom Tedros seinen Titel verteidigen, auch die schnellste Frau von 2018, Daniela Bach, geht an den Start. Stammgast Willi Schulze vom Skiclub Düsseldorf avanciert wieder zum ältesten Starter, hat in der Altersklasse M80 aber Konkurrenz vom Korschenbroicher Dieter Otten.

Moderator Klaus Gaspers führt wie immer locker durchs Programm, fürs leibliche Wohl ist mit Kaffee, Kuchen, Grillwurst und Suppe ebenfalls gesorgt. Aber Achtung: Vor, während und nach der Veranstaltung könnten rund um die Wolker-Anlage die Parkplätze rar werden, zumal auch die umliegenden Schulen zum „Tag der offenen Tür“ laden. Wer sein Auto nicht zu Hause lassen kann oder möchte, dem legt Ritterbach „den rund 1,5 Kilometer entfernten Parkplatz am Südpark“ in Reuschenberg ans Herz. Eine frühe Anreise ist also angesagt.