Im Finale geht es für die Crash Eagles Kaarst um den ersten Platz

Skaterhockey : Im Finale geht es für die Eagles um den ersten Platz

Bei den Commanders Velbert muss für die Adler im letzten Match ein Sieg her.

(sit) Für die Play-offs sind die Crash Eagles bereits seit Wochen qualifiziert, doch die Kaarster haben mehr im Sinn. In die K.o-Runde der besten Acht will der Deutsche Meister als Tabellenerster gehen, hätte dann bis ins Finale Heimrecht in den entscheidenden dritten Spielen. Dazu müsste am Samstag im EMKA-Sportzentrum (Anpfiff 19 Uhr) am letzten Spieltag der Skaterhockey-Bundesliga ein Sieg bei den Commanders Velbert her. Der sollte dicke reichen. Zwar könnte der punktgleiche Europacupsieger SHC Rockets Essen die Adler noch abfangen, müsste dazu in der Partie bei den Düsseldorf Rams aber 21 Tore aufholen.

Das ist darum besonders unwahrscheinlich, weil der zuletzt dreimal in Folge siegreiche Spitzenreiter über die beste Offensive der Liga verfügt. Trotzdem sollten die Schützlinge von Trainer Georg Otten auf der Hut sein, denn die Commanders spüren im Abstiegskampf noch den heißen Atem der nur zwei Punkte schlechteren Highlander Lüdenscheid im Nacken. Gewinnt der Vorletzte in Iserlohn, würden Velbert bei einer Niederlage gegen Kaarst noch auf einen Abstiegsplatz rutschen. Im Hinspiel (12:2) schenkte der Titelverteidiger der schwächsten Defensive der Liga allerdings ein halbes Dutzend Treffer ein. „Damit ist die Favoritenrolle eindeutig verteilt“, sagt Otten: „Und diese Rolle wollen wir von Anfang an mit Leben füllen und zeigen, dass wir die Punkte mit nach Hause nehmen wollen.“ Außerdem strotzen die Gastgeber nicht gerade vor Selbstvertrauen, die vergangenen vier Spiele gegen Augsburg (1:14), Lüdenscheid (5:19), Köln-West (2:13) und Essen (6:22) gingen jeweils hoch verloren. Vor dem letzten Spieltag steht für die am ersten Oktoberwochenende startenden Play-offs nur die Paarung Köln-West (4.) gegen Augsburg (5.) fest.

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