Holzheimer SG hofft gegen Meerbusch II auf erfolgreiche Heimpremiere

Fußball : Holzheimer SG hofft auf erfolgreiche Heimpremiere

Der TSV Meerbusch II war in der vergangenen Saison ein direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenverbleib.

Guido van Schewick macht aus seinem Herzen keine Mördergrube. Trotz ganz ordentlicher Leistung, an der 0:4-Niederlage zum Saisonauftakt am Sonntag beim VfL Rhede habe er „doch noch ein bisschen zu knabbern“ gehabt, räumt er ein. Dabei stresste den Trainer des Fußball-Landesligisten Holzheimer SG weniger die mangelhafte Chancenverwertung. Nicht in den Kram passte ihm vielmehr die Entstehung der Gegentreffer: „Das war zu einfach. Wir haben zu leichte Fehler im Spielaufbau gemacht. Dadurch sind wir hinten immer wieder in Unterzahl geraten – das darf uns nicht passieren.“ Unabhängig davon ist seine Forderung vor dem Mittwoch-Duell an der Reuschenberger Straße mit dem TSV Meerbusch II (Anstoß 20 Uhr) klar: „In unserem ersten Heimspiel der Saison müssen wir unbedingt gewinnen.“

In der vergangenen Spielzeit war die Oberliga-Reserve des TSV bis zum letzten Spieltag ein direkter Konkurrent der HSG im Kampf um den Klassenverbleib. Ob das auch in diesem Jahr der Fall sein wird, ist unklar – und dürfte auch vom Schicksal der hochambitionierten Erstvertretung eine Etage höher abhängen. „Wir lassen uns mal überraschen, wer gegen uns spielt“, sagt van Schewick. Beim 1:1 zum Start gegen den SV Sonsbeck setzte Coach Jan-Niklas Bonnekessel (33) auf eine sehr junge Truppe, in der Kapitän Steffen Drees mit 28 Jahren schon der Alterspräsident war.

Den Unzulänglichkeiten in Rhede könnte Holzheims Coach mit personellen Veränderungen in der Startelf begegnen. Das gebe der Kader trotz der schmerzhaften Ausfälle der Leistungsträger Pascal „Calli“ Schneider und Marcus Buchen her. Gerne würde er auch wieder auf Joel Trotzki zurückgreifen. Der 18-Jährige, ausgebildet beim SC Kapellen und dem TSV Meerbusch (Niederrheinliga), hatte in der Vorbereitung einen guten Eindruck im Abwehrinnenblock hinterlassen, war am Sonntag jedoch aufgrund muskulärer Probleme kurzfristig ausgefallen. „Er ist auf jeden Fall eine Alternative“, sagt van Schewick.

Punkte gegen Meerbusch sind auch deshalb wichtig, weil die HSG vor schwierigen Wochen steht: Am Sonntag wartet Lintfort, dann geht es gegen Kapellen, St. Tönis, Fischeln, Wesel und Amern. „In diese Serie würden wir natürlich nicht so gerne mit null Punkten gehen“, sagt van Schewick. 

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