Floorball Holzbüttgen beweist gute Nerven

Holzbüttgen · Im Play-off-Viertelfinale setzten sich Holzbüttgens Floorballer mit zwei Heimsiegen gegen Kaufering doch noch durch. Im Halbfinale geht’s nun gegen Weißenfels.

Die DJK-Floorballer bejubeln ein Tor gegen Kaufering.

Die DJK-Floorballer bejubeln ein Tor gegen Kaufering.

Foto: Andreas Klüppelberg

Viel hat nicht gefehlt und für die Bundesliga-Floorballer der DJK Holzbüttgen wäre der Traum von der Titelverteidigung vorzeitig vorbei gewesen. Nach der Auftaktniederlage im Play-off-Viertelfinale beim VfL Red Hocks Kaufering sorgten die Holzbüttgener zwar mit einem glatten 7:0-Heimerfolg dafür, dass es zu einem dritten Spiel kam. Doch in dem wurde es richtig eng, am Ende sicherten sich die Gastgeber aber mit einem 5:3-Erfolg das Weiterkommen.

Unterstützt von der tollen Atmosphäre in der auch mit Gästefans prall gefüllten Stadtparkhalle kam die DJK am Samstag gut ins zweite Spiel, hatte viel Ballbesitz und kontrollierte über weite Teile der Partie den Rhythmus des Spiels. Folgerichtig zogen die Hausherren im ersten Drittel durch Tore von Niklas Stammen, Jannik Heinen und Maximilian Spöhle auf 3:0 davon. Gestützt auf einen starken Jan Saurbier im Tor ließen die Holzbüttgener auch im weiteren Verlauf der Partie keine Zweifel am Sieger aufkommen. Spöhle (2), Mark Jones und Nils Hofferbert schossen einen deutlichen Sieg heraus.

Doch wer geglaubt hatte, im dritten Spiel würden sich die Gäste aus Bayern wieder so abfertigen lassen, der sich am Sonntag getäuscht. Zwar kontrollierte die DJK aufs Neue das Geschehen, aber Kaufering setze immer wieder gefährliche Nadelstiche. Zwar brachte Janos Bröker Holzbüttgen früh 1:0 in Führung, doch Kaufering blieb dran und konnte mit 2:1 (14.) und 3:2 (49.) sogar zweimal die Führung übernehmen. Das lag auch daran, dass sich die Gastgeber immer wieder in individuellen statt in kollektiven Lösungen verloren. Dennoch bewahrten sie sich ihre Zuversicht, was zunächst die beiden Ausgleichstreffer von Nils Hofferbert (2:2, 54.) und Niklas Stammen (3:3, 51.) zur Folge hatte. Dass die DJK anschließend konzentriert verteidigte und sich geduldig zahlreiche Chancen herausspielte, war der Schlüssel zum Erfolg. Zunächst Niklas Bröker (53.) und dann Janos Bröker (59.) machten den 5:3-Erfolg und damit den Einzug ins Halbfinale perfekt.

Dort wartet in Gestalt des UHC Weißenfels der Rekordmeister und Finalgegner des vergangenen Jahres auf die Holzbüttgener. Los geht’s mit der Best-of-five-Serie schon am kommenden Samstag mit dem ersten Spiel um 18 Uhr in der Stadtparkhalle Kaarst.