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Hockey: Zweitliga-Herren des HTC SW Neuss kehren ins Training zurück

Hockey : Zweitligist HTC steigt wieder ins Training ein

Die schon seit September 2019 laufende Saison der Zweiten Hockey-Bundesliga Nord soll nun Ende April endlich fortgesetzt werden. Die Neusser loben die Zusammenarbeit mit der Stadt.

Fast vergessen, aber noch (immer) nicht vorbei. Die am 7. September 2019 (!) eröffnete Saison 2019/2020 der Zweiten Hockey-Bundesliga Nord, wegen der Corona-Pandemie zunächst bis Herbst 2020 unterbrochen und dann bis Juni 2021 verlängert, soll für den HTC SW Neuss am 24. April mit der zur Aufstiegsrunde gehörenden Partie bei Blau-Weiß Köln fortgesetzt werden. Ein Szenario, mit dem sich im Jahnstadion selbst Hockey-Abteilungsleiter Thomas Draguhn eigentlich schon seit Monaten nicht mehr ernstlich beschäftigt hatte. „Nach der Absage der Hallensaison war für mich das Thema Ligabetrieb erstmal erledigt.“

Doch die wegen des von der Politik verhängten Lockdowns seit dem 2:1-Sieg am 25. Oktober 2020 beim Gladbacher HTC quasi beschäftigungslose Mannschaft von Trainer Matthias Gräber wollte natürlich unbedingt zurück aufs Feld. Und da für die Schwarz-Weißen als Bundesligist die in der Coronaschutzverordnung festgehaltenen Regelungen für den Spitzensport gelten und die aktuellen Temperaturen Hockey unter freiem Himmel wieder möglich machen, wurden sie beim Neusser Sportamtsleiter Uwe Talke vorstellig. Der hatte für die Belange des HTC ein offenes Ohr. Damit durften Ivo Otto, Konstantin Hayner & Co. bereits am Donnerstagabend wieder zum Schläger greifen. „Dass das so schnell geklappt hat“, findet Draguhn außerordentlich und lobt die gute Zusammenarbeit mit der Stadt. „So bleiben wir wettbewerbsfähig.“ Für die nötige Sicherheit sollen die hoffentlich bald in ausreichender Zahl erhältlichen Schnelltests sorgen. Denn Thomas Draguhn verhehlt nicht, dass er den so sehnsüchtig erwarteten Wiedereinstieg in den Trainingsbetrieb sehr zwiespältig sieht: „Auf der einen Seite ist da das nachvollziehbare Verlangen, endlich wieder seinem Sport nachgehen zu können. Auf der anderen Seite müssen Sicherheit und Gesundheit unserer Spieler stets an erster Stelle stehen.“