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Hockey: Hockey: Schwarz-Weiß kann mit dem Punkt leben

Hockey : Hockey: Schwarz-Weiß kann mit dem Punkt leben

Nach dem 1:1-Unentschieden (Halbzeit 0:0) zum Start der Rückrunde in der Hockey-Bundesliga gegen den Münchner SC dauerte es eine Weile, bis sich der HTC SW Neuss zu einem einheitlichen Resümee durchzuringen vermochte. Während Nationalspielerin Lena Andersch mit Blick auf die Spitze feststellte, "wir hätten heute drei Punkte machen müssen", übte sich Trainer Simon Starck in Bescheidenheit: "Wir sind mit dem Punkt nicht unzufrieden, schließlich ist München nicht gerade unser Lieblingsgegner." Nach zuletzt zwei Niederlagen gegen den MSC hielten die Neusserinnen den Sieg diesmal freilich schon in ihren Händen. Denn der von Nationalspielerin Luisa Steindor in der 38. Minute per Siebenmeter (Münchens Verteidigerin Nina Hasselmann hatte den Ball auf der eigenen Torlinie mit der Hand gespielt.) hergestellte Vorsprung hatte bis fünf Minuten vor Schluss gehalten. Nach einem Stockfoul im Neusser Schusskreis verwertete Rebecca Landshut den zweiten Siebenmeter zum 1:1.

Nicht ganz zufrieden war Starck mit dem Vortrag seiner Mädels nach dem Führungstreffer. "Danach hätten wir den Sack zumachen müssen, konnten uns aber keine zwingenden Möglichkeiten mehr herausspielen", haderte er. Vor dem Seitenwechsel hatte für Neuss Johanna Wüterich zweimal in günstiger Schussposition gepatzt. Der MSC, mit der ehemaligen Neusserin Sophie Steindor, vergab durch Myriam Fessenmayer seine beste Chance (34.). Starck fand das ganz in Ordnung so: "Hauptsache, wir haben nicht verloren."

(NGZ)