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Hockey: Hockey: HTC kann ganz entspannt Vollgas geben

Hockey : Hockey: HTC kann ganz entspannt Vollgas geben

Selten hat es für die Mädels des Hockey-Erstligisten HTC SW Neuss in den vergangenen Jahren ein entspannteres Saisonfinale gegeben als an diesem Wochenende. Da der Neuling in der Abstiegsrunde bislang alle vier Spiele gewann, ist der Klassenverbleib schon unter Dach und Fach – in den abschließenden Heimspielen morgen (16 Uhr) gegen den nicht mehr zu rettenden Harvestehuder THC und am Sonntag (14 Uhr) gegen den TuS Lichterfelde kann nichts mehr anbrennen.

Selten hat es für die Mädels des Hockey-Erstligisten HTC SW Neuss in den vergangenen Jahren ein entspannteres Saisonfinale gegeben als an diesem Wochenende. Da der Neuling in der Abstiegsrunde bislang alle vier Spiele gewann, ist der Klassenverbleib schon unter Dach und Fach — in den abschließenden Heimspielen morgen (16 Uhr) gegen den nicht mehr zu rettenden Harvestehuder THC und am Sonntag (14 Uhr) gegen den TuS Lichterfelde kann nichts mehr anbrennen.

Weil sich jedoch der Düsseldorfer HC (vier Punkte) und der TuS Lichterfelde (7), die sich morgen (17 Uhr) auf der Anlage Am Seestern im direkten Duell gegenüberstehen, noch um den zweiten Platz im Oberhaus balgen, verspricht der Neusser Trainer Simon Starck vorschriftsmäßig: "Wir geben Gas und wollen beide Spiele gewinnen." Das hindert ihn allerdings nicht daran, Personal einzusetzen, dass bislang weniger Spielpraxis sammeln durfte. Vorsichtshalber stellt er aber sofort klar: "Das ist keine B-Truppe! Das Leistungsgefälle ist sicher da, aber es ist nicht so groß, dann man sich da Sorgen machen müsste". In der Abwehr hat sich die erst 17-jährige Eva Nacken längst das Vertrauen des Trainers erspielt. Im Mittelfeld könnten Julia Laubenstein und Marie Münch, deren Positionen im Team mit den Nationalspielerinnen Luisa Steindor, Lina Geyer und Lena Andersch besetzt sind, in den Vordergrund spielen. Und in der Offensive, in der normalerweise Theresa Laubenstein, Caro Keil, Katharina Kreiner und Johanna Wüterich gesetzt sind, dürfen sich Sophie Steindor, Kim Kövel und Katja Plauk größerer Aufmerksamkeit erfreuen. Wie der Einsatzplan genau aussehen soll, das will der Coach am Wochenende auch vom Spielverlauf abhängig machen.

Zumindest die Partie gegen Harvestehude könnte sich zu einer recht munteren Angelegenheit entwickeln. "Für beide Mannschaften geht es um nichts mehr. Ich kann mir vorstellen, dass es deshalb ein nicht so defensiv geprägtes Spiel wird wie sonst, sondern eher ein offener Schlagabtausch, der attraktiv für die Zuschauer ist", sagt Hamburgs Trainer Stephan Platz. Gegen Lichterfelde wird's am Sonntag nur dann freundlich, wenn sich die Berlinerinnen zuvor in Düsseldorf mit einem Sieg den Klassenverbleib gesichert haben.

(NGZ)