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Handball: Herzversagen führt zu Spielabbruch

Handball : Herzversagen führt zu Spielabbruch

Und plötzlich wird Handball nur Nebensache: Weil ein Zuschauer während der Zweitliga-Partie des TV Korschenbroich beim ThSV Eisenach mit Herzversagen auf der Haupttribüne zusammenbrach und noch in der Werner-Aßmann-Halle von Rettungsassistenten des DRK wiederbelebt wurde, wurde die Partie beim Stande von 16:14 für den TVK abgebrochen.

Der Zuschauer wurde nach 40-minütiger Spielunterbrechung ins nahe gelegene St. Georg-Klinikum auf die Intensivstation gebracht. Die Unparteiischen Baumgart/Wild konsultierten zuvor die höchste spielleitende Stelle des Deutschen Handballbundes. "Beide Mannschaften waren sich einig, dass es unzumutbar ist nach einem solchen Vorfall weiter zu spielen", sagte TVK-Coach Khalid Khan, der im Alleingang eine Entscheidung fällen musste, da weder ein Betreuer noch ein Vorstandsmitglied der TVK GmbH die Reise nach Eisenach mit angetreten hatte.

"Ein normales Handballspiel nach diesem Vorfall und über 40-minütiger Unterbrechung wäre nicht möglich gewesen. Der TV Korschenbroich mit Trainer Khalid Khan hat da vorbildlich reagiert und dem Abbruch zugestimmt", betonte Karsten Wöhler, der Geschäftsführer der ThSV-Marketing GmbH. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

(NGZ)