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Korschenbroich: Heino begeistert in der Liedberger Kirche

Korschenbroich : Heino begeistert in der Liedberger Kirche

Christel Mausberg aus Aldenhoven kommen fast die Tränen vor Rührung: Die Tochter hat ihr eine Karte zum Benefizkonzert des Männergesangvereins "Cäcilia" geschenkt. Und so sitzt die 77-Jährige mit etwa 200 anderen Zuhörern in der voll besetzten Liedberger Pfarrkirche St. Georg, um sich auf die Weihnachtszeit einzustimmen. Vor allem aber auch, um ihren Lieblingssänger Heino zu hören, der als Stargast Titel aus seiner Konzertreihe "Die Himmel rühmen" singt.

Adam Becker, Mitgliedes des MGV, ein Freund des berühmten Volkssängers, hatte Heino nach Liedberg geholt und damit dem Benefizkonzert zugunsten Liedberger Kindern einen großartigen Rahmen gegeben. Wobei der Männergesangverein in seinen Vorträgen in keiner Weise dem Solokünstler nachstand; mit schönen Stimmen boten die fast 50 Mitglieder — begleitet von Theo Dahmen (Klavier) und Herbert Holtemeyer (Saxophon) — von "Laudate Dominum" bis "Heute ist der Tag der Freude" mit großer Klangfülle chorale Kirchenmusik, dass es in der kleinen Kirche nur so widerhallte.

Natürlich war der große Gast mit Spannung erwartet worden, um schon mit dem ersten Lied "Es war am Anfang" die Zuhörer in seinen Bann zu ziehen. Heino (72), so nah, so persönlich, mit einer so beeindruckenden Stimme — so wie Christel Mausberg waren alle Zuhörer gefangen von Stimme und Liedern. Wobei der berühmte Bariton in der Moderation tief in seine Seele blicken ließ: "Ich möchte mit den Kirchenkonzerten zeigen, dass ich noch mehr singen kann, als nur 'Die schwarze Barbara' und 'Der blaue Enzian'", erklärt er seine Motivation. "Wir sollten den Glauben und die Liebe in den Mittelpunkt unseres Lebens stellen."

Für das Liedberg-Konzert hatte Heino — begleitet von Franz Lambert an der Wersi-Orgel — die schönsten sakralen Titel wie "Ave Maria" und den "Himmel rühmen" ausgesucht, aber auch Klassiker wie "Ich bete an die Macht der Liebe" und "Heimat deine Sterne". Die Zuhörer waren gerührt, ergriffen und begeistert. Zum Schluss hielt es die Konzertbesucher nicht auf ihren Stühlen: Gemeinsam sangen alle das "Großer Gott, wir loben dich".

(NGZ)