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Handballnachwuchs des TSV Bayer Dormagen unterliegt Flensburg-Handewitt

Handball : Bayer-Nachwuchs kassiert herben Dämpfer

25:35-Schlappe gegen Flensburg bringt Endrunde zur Deutschen Jugendmeisterschaft in Gefahr.

Jetzt müssen die Nachwuchs-Handballer des TSV Bayer Dormagen mächtig um die Endrunde der Deutschen Jugendmeisterschaften zittern. Denn nach der 25:35-Heimschlappe am Sonntagmittag vor 244 Zuschauern gegen die SG Flensburg-Handewitt beträgt der Vorsprung auf den SC Magdeburg auf dem nicht mehr zum Einzug ins Viertelfinale berechtigenden fünften Tabellenplatz nur noch einen Minuspunkt.

Die Magdeburger verhalfen mit ihrem 34:31-Sieg über die MJSG Melsungen den Flensburgern zum Sprung an die Tabellenspitze. Und auch der SC DHfK Leipzig auf Rang sechs hat dank eines 28:27-Sieges über die Rhein Neckar Löwen (am Sonntag um 16 Uhr Gastgeber des TSV Bayer) noch Chancen auf die Endrunde.

Die Chancen auf einen Sieg über die bereits im Hinspiel mit 35:33 erfolgreichen Flensburger verspielte der Bayer-Nachwuchs unmittelbar vor und nach der Pause. Bis zum 11:10 (20.) lagen die Gastgeber in Führung, dann sah Tim Mast die Rote Karte ( „konnte man geben“, waren sich Mast und Bayer-Trainer Jamal Naji in der Bewertung der Aktion einig) und Flensburg setzte sich von 13:12 (26.) auf den 17:13-Pausenstand ab. Sieben Minuten später war die Partie angesichts einer 22:15-Führung der Gäste so gut wie entschieden, denn ein echtes Aufbäumen war bei den Dormagenern nicht erkennbar. „Heute fehlte leider jede Emotion,“ brachte es Naji auf den Punkt, der eine Vielzahl von technischen Fehlern und eine nicht so gut wie in den voraufgegangenen Spielen funktionierende Deckung für die Niederlage verantwortlich machte, bei der Wilhelm (9), Johannmeyer (4), Hinrichs (3), Rehfus (3/1), Mast (2), Jurisic, Marquis, Leitz und Torhüter Wolters (je 1) trafen.

Der Vorteil für den TSV auf Tabellenplatz drei: Außerdem dem Gastspiel bei den Rhein- Neckar Löwen (4.) erwartet er die direkten Konkurrenten aus Melsungen (2.; 21. 3.), Magdeburg (5.; 29. 3.) und Leipzig (6.; 5. 4.) alle noch im heimischen Sportcenter.