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Handball: Handball: TVK überrollt Bittenfeld vor der Pause

Handball : Handball: TVK überrollt Bittenfeld vor der Pause

Der Zwangsabstieg ist besiegelt, doch die Handballer des TV Korschenbroich möchten beweisen, dass sie sportlich durchaus in die Zweite Liga gehören. Zumindest zu Hause gelingt ihnen das, denn auch wenn die Kulisse immer spärlicher wird – am Samstagabend kamen offiziell 345 Zuschauer in die Waldsporthalle – feierten sie mit dem 35:28 (Halbzeit 21:14) über den TV Bittenfeld den dritten Heimsieg in Folge gegen ein Team aus dem so genannten "gesicherten Mittelfeld."

Zumindest vor der Pause war es einer der überzeugendsten Siege dieser Saison. "Wir waren in der Abwehr absolut sattelfest. Darauf aufbauend konnten wir dann einen hervorragenden Gegenstoß spielen", sah TVK-Trainer Christian Voß als spielentscheidend an. Allerdings kam den Korschenbroichern gelegen, dass die Gäste überhaupt nicht in die Partie fanden: "Ich bitte den katastrophalen Auftritt in der ersten Halbzeit zu entschuldigen. So was darf uns als TV Bittenfeld nicht passieren", meinte Co-Trainer Klaus Hüppchen, während sein Chef Günter Schweikardt die "schlechte Chancenverwertung im Angriff und die Nachlässigkeiten in der Abwehr als ausschlaggebend für die Niederlage" ansah. Nach der Pause wendete sich allerdings das Blatt: "Uns ist es nicht gelungen, die Spannung hoch zu halten", monierte Voß, schloss sich selbst aber in die Kritik ein: "Als Trainer muss man da ein bisschen in die Trickkiste greifen, was mir heute aber nicht so gut gelungen ist." Die Folge: Die Gäste verkürzten bis auf 25:29 (47.).

Zwei Rote Karten innerhalb von sechzig Sekunden gegen Trainersohn Jürgen Schweikardt und Dominik Weiß brachten Bittenfeld dann aber aus der Spur: "Danach war es für uns aussichtslos. Das soll aber nicht die leistung des Gegners schmälern", meinte Hüppchen.

Die nährt bei den Korschenbroichern, die in Marcel Görden (8/1), Markus Breuer (8/3) und Simon Breuer (7) ihre besten Werfer hatten, die Hoffnung, die Saison auf einem sportlichen Nicht-Abstiegsplatz zu beenden. Vom 1. VfL Potsdam, der durch seinen 35:30-Sieg über HCE Rostock an den Norddeutschen vorbei auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz rückte, trennen den TVK drei Spieltage vor Ende nur noch zwei Punkte.

(NGZ)