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Handball: TV Korschenbroich tritt als Favorit bei der SG Langenfeld an

Handball : TV Korschenbroich schärft seine Sinne

TVK-Trainer Dirk Wolf mahnt: „Auch bei dieser Aufgabe ist unsere ganze Ernsthaftigkeit gefordert. Es gilt, von der ersten Sekunde an hellwach zu sein.“

Am Samstag (19 Uhr) gastiert der TV Korschenbroich bei der SG Langenfeld. Richtet sich der Blick nur auf die Tabelle der Handball-Regionalliga, liegt die Favoritenrolle eindeutig beim Gast. Der Auftritt im Oberbergischen kann eigentlich nur unter die Kategorie Pflichtsieg eingeordnet werden, um weiterhin in der Spitzengruppe mitmischen zu können. „Wir müssen das Spiel angehen wie jedes andere auch“, fordert der Korschenbroicher Trainer Dirk Wolf indes. „Auch bei dieser Aufgabe ist unsere ganze Ernsthaftigkeit gefordert. Es gilt, von der ersten Sekunde an hellwach zu sein, in der Abwehr aggressiv zu arbeiten, im Angriff konzentriert zu spielen und dann die sich sicherlich bietenden Chancen auch zu nutzen.“

Die Hausherren vollzogen vor Saisonbeginn einen großen Umbruch und setzen nun hauptsächlich auf junge, talentierte Spieler. Auch wenn bis dato erst drei Punkte eingefahren werden konnten, ist die Moral absolut intakt. „Natürlich gehen wir als Favorit ins Rennen“, sagt Wolf. „Damit allein hat man aber noch kein Spiel gewonnen. Nach der Vidioanalyse ist klar, dass uns keine leichte Aufgabe erwartet. Langenfeld ist sicherlich stärker, als es der momentane Tabellenstand aussagt.“

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Personell kann Wolf, mit Ausnahme von Kapitän David Biskamp, voraussichtlich auf seinen stärksten Kader zurückgreifen, sollte sich niemand mehr verletzten oder erkranken.

In der vergangenen Woche beim Heimsieg gegen Gelpe hatte auch Routinier Simon Förster, der sich bereit erklärt hatte, für Biskamp einzuspringen, seinen ersten Einsatz auf Linksaußen. In der zweiten Hälfte spielte er fast 20 Minuten, auch um Lukas Bark etwas zu entlasten. „Simon hat die ihm gestellt Aufgabe wirklich sehr gut erfüllt“, stellte der Korschenbroicher Trainer fest. „Er hat bewiesen, dass er immer noch mithalten kann.“

Auffällig war zuletzt, dass Sascha Wistuba auf Rechtsaußen keine Tore mehr erzielte. „In den letzten Wochen haben wir leider nicht sehr viel für die rechte Seite gespielt“, so Wolf. Er verspricht jedoch: „Das wird sich ganz sicher schnell wieder ändern, und dann wird auch Sascha wieder in der Torschützenliste zu finden sein.“